Dienstag, 28. Januar 2014

Der Mensch 2

Der Mensch ist für mich ein Individuum, einmalig und einzigartig.

Unser Aussehen unser Denken unser Tun, kann allenfalls nur ähnlich sein.

Was bei allen gleich ist, sind die Funktionen im Körper innerlich und äußerlich.



Manchmal denke ich, wie ist es möglich, dass wir alle so verschieden sind? 
Sogar ein kleiner Strich, unser Fingerabdruck ist nie gleich. Auch bei Zwillingen gibt es Merkmale die ganz unterschiedlich sind.

Ich finde, ein Wunder der Natur.

Charakterlich sagt man zwischen Kindern und Eltern, dass sie sich ähneln.
 Doch sie sind eigenständige Persönlichkeiten, vieles ist anerzogen.

Der Mensch ist von Geburt an gut. Es gibt nicht von vorne herein gute und schlechte Menschen.
Sie werden zu dem gemacht was sie sind, eben auch individuell verschieden.

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte im Leben die ihn prägt. Das Zuhause, die Heimat, die Kultur in der er aufwächst machen ihn zu dem was er ist.

Der Mensch ist wandlungsfähig, kann handeln je nach Bedarf, ob er immer die Vernunft walten lässt, obwohl er die Befähigung hat, sei dahin gestellt.

Wir können ja unvernünftig sein, böse werden.

Aber auch das Gegenteil, und alles haben wir irgendwo gelernt in unserer Kindheit und Jugend.

Das was wir gelernt haben anzuwenden, ist unsere freie Willensentscheidung.

Mir fiel mein Poesiealbum in die Hände von 1959 der erste Eintrag

„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“, oder „Sei freundlich und bescheiden, dann mag dich jeder leiden“.

Das Album hat mich bis 1966 begleitet.

Der letzte Spruch:“ Und ob du deiner lieben Saat verstreutest, und dir gering erscheint was du erstrebst. Wenn du nur eines Menschenherz erfreutest, so hast du nicht umsonst gelebt.

Heute wird eher über die Sprüche gelacht.

Es gibt keine Poesiealben mehr, sondern Freundesbücher. Da steht drin, welches Hobby man hat, das Lieblingsbuch, der Lieblingssport, das Lieblingstier, das Lieblingsfach und wen man noch als Freund hat in der Riege.

So ändern sich die Zeiten und so ändert sich der Mensch.

Er bleibt liebenswert mit seiner Individualität, eben ein Individuum der besonderen Art.



© Klärchen

Es existiert noch ein Post über den Menschen im Januar von mir "Der Mensch 1"


1 Kommentar:

  1. Oh ja, an die Zeit der Poesiealben kann ich mich noch gut erinnern. Dein Text regt zum Nachdenken an.
    Gruß vonner Grete

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