Mittwoch, 15. Januar 2014

Veränderungen



Veränderungen

Man nur etwas verändern kann, fängt man bei sich selber an.
Ein gern angewendeter Spruch von mir der auch schon viel bewirkt hat.
Was meinen wir mit Veränderungen, die wir an uns selber feststellen, oder die  Veränderungen auf die wir wenig  Einfluss haben?
Ja, das ist es!
Veränderungen sind ein ständiger Fluss der uns umgibt, manches spüren wir stark, manches nehmen wir kaum wahr.
Die Frage ist, wie wird man mit Veränderungen konfrontiert, wie kommen wir damit zurecht?
Sicher leicht, wenn wir Veränderungen selber beeinflussen können, etwas von uns einfließen lassen, ganz bewusst.
Bei Veränderungen, die uns überrollen, überraschen, die wir nicht verhindern können, wenn wir wollten, damit tun wir uns schwer. Der Mensch neigt dazu etwas einschätzen zu müssen, Gefahren erkennen  zu wollen, um sich selber und auch andere zu schützen.
Die Menschen, die Erde, die Welt, Städte und Länder verändern sich ständig. Wir haben in unseren Leben alle einen Anteil daran. Es beginnt mit Veränderungen bei den Menschen und hört mit der Natur und ihren Gewalten noch nicht auf.
Die deutsche Sprache z. B. wie sehr hat sie sich verändert, Worte die verloren gehen, Abkürzungen, die keiner versteht, jedenfalls ein Generationsproblem für mich, die versucht ihre Muttersprache aufrecht zu erhalten und Worte zu finden die nicht in einer anderen Sprache in meine Lyrik gehören. Wir haben schon viel verlernt, das ist eine Veränderung in uns und um uns.
Sprachmischungen die mit Bildung verwechselt werden, und mancher, der es nicht beherrscht wird für dumm verkauft.
Technik kommt dazu, der Fortschritt, er macht uns zu einer sprachlosen  Gesellschaft.
Sehen wir uns nur mal auf den Straßen um, alle jüngeren Generationen schauen lesend auf ihr Handy oder  Smart Phone.  Keiner liest mehr in den Gesichtern die Stimmungen, sieht die Mimik, ein Lachen oder Weinen. Der Körper gebeugt, ernste Gesichter, nur mal ein kurzes Hochschauen um sich aus dem Weg zu gehen.
Das gab es vor 30 Jahren noch nicht, in meinem bisherigen Leben, es hat sich verändert, die ganze Gesellschaft, jeder ist sich erst mal selbst der Nächste, wenn es auch da Ausnahmen gibt.
Veränderungen sind nicht immer positiv, aber sie beinhalten immer wieder Neues auf das man sich einstellen sollte, sonst bleibt man auf dem Alten und mit dem Alten sitzen.
Veränderungen gefallen nicht immer, aber man gewöhnt sich schnell daran, auch wenn altes nicht schlecht war, muss man sich früher oder später trennen.
Die ganze Welt hat sich verändert und entwickelt sich immer weiter. Die Forschung schreitet voran, auch damit verändert sich ein ganzes System. Ich kann nur auf Veränderungen reagieren und meine Wahrnehmung auf das richten, welches mein Leben und das meiner Mitmenschen betrifft. Ich kann nicht die ganze Welt verändern, aber wir alle können vieles ins Positive verändern im Kleinen, wenn wir wahrnehmen was um uns geschieht. Ein Ohr für unsere Mitmenschen haben um die Zwischentöne zu hören, wie die Musik spielt und die Melodie sich verändert.
Dazu braucht man Gespür für die leisen Töne.
Die Natur zeigt uns den Weg und wir sollten ihr folgen soweit es geht und auf sie hören. Nicht alle Veränderungen als gegeben hinnehmen, sondern sie wahrnehmen mit allen Sinnen.

© Klärchen

 Ein Buch aus der Teamtimegruppe bei Bookrix, hier mein Text aus dem Buch

1 Kommentar:

  1. tollll dass du den Text zum Buch hier eingestellt hast...
    dadurch kann man sich nochmals das Buch vornehmen...
    danke...

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