Dienstag, 25. März 2014

Die Tulpe



Die Tulpe

Dunkel war alles und Nacht.
In der Erde tief
die Zwiebel schlief,
die braune.

Was ist das für ein Gemunkel,
was ist das für ein Geraune,
dachte die Zwiebel,
plötzlich erwacht.
Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben ?
Von Neugier gepackt,
hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht
und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.

Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.

Josef Guggenmos




Kommentare:

  1. Liebes Klärchen!
    Das ist ein hübsches, beschwingtes Guggenmos-Gedicht! Zuächst dachte ich ja, es ist ein Gedicht von dir, aber es kam mir andererseits auch gleich bekannt vor... (Von wem es stammt, hätte ich aber nicht zuordnen können)...
    Herzliche rostrosige Grüße
    von der Traude
    ♥✿♥✿♥✿♥✿♥✿♥✿♥✿♥✿♥✿♥✿♥✿♥✿♥

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  2. ein sehr geschwingtes - finde ich - gefällt mir gut, fast könnte man es ( vorsichhin" ....summen....

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