Montag, 25. August 2014

Buchvorstellung

14.10.2014
Neu
Im kleinen Atelier bei Bookrix entstanden 57 Bücher in Gemeinschaftsarbeit aller Autoren
Im folgenden Buch stellten sich die Autoren vor
http://www.bookrix.de/_ebook-autoren-gruppe-atelierfenster-das-kennenlern-buch/

DAS KENNENLERN-BUCH


 In der Gruppe Teamtime eintstand ein Buch mit Beiträgen von verschiedenen Autoren
Ganz aktuell

http://www.bookrix.de/_ebook-autorengruppe-teamtime-gewohnheiten/http://www.bookrix.de/_ebook-autorengruppe-teamtime-gewohnheiten/

 Gewohnheiten






http://www.bookrix.de/_ebook-teamtime-unten-drunter/
Unten drunter
Cover Klärchen



 (c)Klaerchen

Unten drunter 19. Jahrhundert
Unterwäsche wurde bis ins 19. Jahrhundert fast ausschließlich aus weißem Leinen gefertigt und Weißware genannt: Leinen war relativ billig und im Gegensatz zu Wolle gut waschbar. Baumwolle wurde erst im frühen 19. Jh. allgemein erschwinglich. Weiß wurde aus mehreren Gründen gewählt:
• Leinen muss (u.a. von Personal) aufwendig gebleicht werden, bis es weiß ist. Daher ist weißer Stoff ein Statussymbol.
• Weißer Stoff bleibt nicht lange weiß. Genug Wäsche zu besitzen, um sie wechseln zu können, bevor sie verschmutzt, ist ein Statussymbol.
• Nur ungefärbter Stoff konnte mit allen chemischen (z. B. Chlorlauge) und mechanischen (Rubbeln) Mitteln behandelt werden, die nötig waren, um Flecken vollständig zu entfernen. Gefärbter Stoff würde solcher Behandlung nicht standhalten.
Diese Vorliebe für Weiß hat sich bis heute gehalten. Bis ins 20. Jahrhundert wurden (Unter-)Wäschegeschäfte deshalb Weißwarengeschäfte genannt.
Ouelle Lexikon und Wikipedia

Bild Wikipedia comond Bild K.S.


Unten drunter
Eigentlich kein heikles Thema mehr, sondern völlig normal unter jungen Leuten.Kommt darauf an, wo und wie man es trägt, wer drunter schaut.Die ältere Generation hat damit eher Probleme und trägt lieber die Wohlfühlunterwäsche.
Prüde wurde ich nicht erzogen aber bei dem Thema Unterwäsche hielten sich auch meine Eltern bedeckt im wörtlichen Sinne.Richtig wahrgenommen habe ich die Unterwäsche meiner Eltern eher an der Wäscheleine und weiße Wäsche zum Bleichen auf der Wiese.
Ab einem gewissen Alter wurde ich aber doch neugierig und sah die Unterwäsche meiner Mutter und meines Vaters auch angezogen, wenn sie aus dem Schlafzimmer kamen und in die Waschküche zur Morgentoilette gingen. Ein richtiges Badezimmer hatten wir damals noch nicht, das kam erst später.
Vater trug lange Unterhosen und langärmelige Unterhemden aus Baumwolle in weiß.Mutter hatte Unterschiedliches an. Wenn sie ins Moor zum Torfstechen ging, zog sie sich warm an, die Schlüpfer waren rosa, etwas dicker, weit und flauschig aus Baumwolle, mit Gummizug auch an den Beinen. Wir sagten Bollermänner später dazu und lachen heute darüber. Die Hemden und Unterröcke waren aus dem gleichen Material.
Wenn sie ausging und Sonntags kam weiße, feinere Unterwäsche zum Vorschein. Unterröcke aus Nylon mit Spitze in allen möglichen dezenten Farben.
Die trug ich als junges Mädchen auch noch.
Als Kind gab es Leibchen für uns, da wurden mit Gummibändern und Knöpfen die Strümpfe befestigt. Für den Winter strickte unsere Mutter uns Boströcke (hochdeutsch Brusthemden ) und warme Unterhosen aus Naturwolle für den Winter.Darunter trug man normale Baumwollschlüpfer. Es gab ja noch keine Hosen für Mädchen und so war man warm im Winter. In den 60iger Jahren gab es dann endlich den Petticoat, das war was Tolles und er lugte natürlich unter den gekräuselten, weiten Röcken hervor, das musste sein. Zu Weihnachten bekam ich ihn in rosa und meine Schwester in hellblau. War das ein Fest! Rock`n Roll und dann kam der Twist, wow!
Ja und dann kam die Mode mit den Spitzenunterröcken, oben am Busen Abnäher, dünne Träger, durchsichtig und oben und unten ein Spitzenrand, je breiter die Spitze, desto schöner.
Die Mode änderte sich immer wieder und es kam mehr Farbe in die Unterwäsche.
Was ich nie mochte aber auch getragen habe, waren die sogenannten Liebestöter, das waren sie wirklich. In den Farben war ich schon fortschrittlich, dunkelrot mit schwarzem Spitzenrand, meine Schwester trug sie naturfarben.Die Hosen sahen aus, wie die so genannten Radlerhosen bis zum Knie.Heute kann man auswählen, was Mann, Frau, das Herz und der Geschmack begehrt.Vom Korsett bis zum Wonder Bra.
Auch die Männer haben mehr Auswahl, viele sind aber noch sehr konservativ, Feinrippunterhose und Feinripphemd. Alle Männer haben noch nicht entdeckt wie praktisch die Shortys sind…, ja, meiner mag sie!
Ich bin normal modebewußt, nicht konservativ und offen für alles, nur wenn ich zum Arzt gehe, da bin ich fast ohne Farbe und eher sportlich,brav und bescheiden.
Der Doktore ist ja auch nur ein Mann!

© Klaerchen

 
http://www.bookrix.de/_ebook-elena-blume-meine-themen/

Veröffentlicht bei BX unter dem Pseudonym Elena Blume




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