Sonntag, 14. September 2014

Schubladen

Ist das schön, noch mal in alten Schubladen und Kästen rumzuwühlen, manches hervorzuholen,
nur selber möchte ich in keine Schublade gesteckt werden.
Ich habe auch kein einseitiges Schubladendenken
Ich bin vielseitig und entwickle mich immer weiter, lerne immer dazu und bin keine Schablone, die nicht veränderbar ist. Ich passe in keine Schublade, alles weitere im Buch,
hier mein Text folgend,
da hat sich doch etwas verändert bei mir - komisch...

Schubladen
Schubladendenken
Zu was sind sie da? 
Natürlich um etwas hineinzulegen, etwas aus den Augen  verschwinden lassen. 
Aufräumen, hinein was in die Schublade passt. Manchmal ist sie voll bis oben hin. 
Wir haben ja mehrere, also kein Problem, wir sortieren, in der 1. Schublade wichtige Dinge, Papiere, zum Beispiel im Arbeitszimmer oder Schlafzimmer, das weiß doch jeder Einbrecher. In der zweiten Schublade Fotos, die man nie in ein Album hineinsteckt, aber erst mal in die Schublade. Dann kommt eine Krimskramsschublade in der Küche, alles hinein was nirgendwo richtig passt, lose Schrauben die irgendwo abgefallen sind, Bleistifte, Kugelschreiber, Streichhölzer, ach da gibt es so vieles, der Bon vom Einkauf, damit er nicht verloren geht. Inzwischen habe ich aber ein Glas mit Schraubverschluss, ein wenig Ordnung muss sein, nach einer gewissen Zeit werden sie bei mir im Kachelofen verbrannt, weg sind sie. Die Bons kontrolliere ich nur kurz nach dem Einkauf, (habe auch schon mal Tippfehler der Verkäuferin entdeckt), meistens weiß ich vorher was ich kaufe und habe den Überblick. 
Ich schreibe mir alles auf, damit ich nichts vergesse. 
Zurück zu den Schubladen. 
Ja, dann gibt es noch diverse andere Schubladen im Haus, Ordnung muss sein, alles hinein schließlich sind sie dazu da, um sie bei Zeiten  aufzuräumen und kleine Schätze zu finden. 
Neulich fand ich mich selber in einer Schublade gepackt, da erschrak ich dann doch sehr, und es veranlasst mich über die Schubladen zu schreiben. 
Im Grunde genommen wurde ich wach gerüttelt, denn in eine Schublade will ich nicht hinein und passe ich auch nicht hinein. 
Aber es ist nun mal so, die Menschen haben oft ein Schubladendenken, das muss ich akzeptieren. 
Ich habe mich noch nicht auffällig benommen oder nur einseitig gezeigt, darum passe ich wohl hinein. 
Mir fallen die Schauspieler ein, einmal ein Kommissar, immer ein Kommissar, einmal der Bösewicht, immer der Bösewicht. Einmal Fotograf immer Fotograf . In neuen Rollen müssen sie erst einmal überzeugen in sanften Rollen kennt man sie nicht.
Es gibt aber auch schwergewichtige Schauspieler die meinen alles spielen zu können, aber sind sie dann noch glaubwürdig, gibt es da noch Seiten die man nicht kennt? Auch sie werden in eine Schublade gelegt.
Ja, und warum passe ich in keine Schublade? Ich bin viel zu dünn - oder doch zu dick? 
Zeige natürlich nicht alles von mir, immer nur einen Teil. Ich  gebe nicht alles preis an die Öffentlichkeit. 
Vielleicht sollte ich mich wieder aus der Schublade herauszaubern, es bleibt mir wohl nichts anderes übrig mich von allen Seiten zu zeigen, nicht immer die gleiche Rolle zu spielen. 
So bleiben doch  Überraschungen, und für mich ist es spannend und aufregend andere zu überraschen mit dem was sie noch nicht kennen von mir. Die Zeit bringt es ans Licht. 
Eine Schublade ist zu wenig, es dürfen ruhig mehr sein. Zu viele Schubladen sind auch nicht gut, dann sammelt sich Müll an, das will ich nicht! 
Zwischendurch sollte man mal aufräumen. 
Damit nun nicht jeder denkt ich bin in einer Schublade…nein! 
Ganz privat - es gibt ja noch Geheimfächer.
Klaerchen

http://www.repage.de/memberdata/klaerchen/coverpuppe95.jpg

http://www.repage.de/member/klaerchen/index.htm
da gibt es nicht nur  Rezepte


1 Kommentar:

  1. Klärchen in einer einzigen Schublade....kann sich wohl keiner vorstellen der ihre vielschichtigen seiten kennt, liest und beschaut.
    sich selbst in einer einzigen schublade, abgelegt sozusagen ...kann einen fast erschrecken, denn man sieht sich selber immer anders als die anderen einen sehen, sie sehen nur das Äußerliche das sich darbietet, einbringt, darstellt, das hat auch nichts mit dem äüßeren Bild zu tun,
    .... was man (anderen gerne ) zeigt - ist meist im Geschriebenen, beschriebenen Texten auch Bildern mit unterschiedlichen Texturen und Motiven zu suchen und entsprechend zu finden, wenn man HINTER die Zeilen oder ein Gesicht schaut.
    ...."geheimfächer" sind nur für einen selbst interessant, dafür legt man sie ja auch an, um etwas vor den Augen anderer zu verbergen..
    ein Rätsel...? hab ich nun aufgetan? denke ich mal nicht....
    gefällt mir der beitrag

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