Dienstag, 10. März 2015

Lebenszeit

Sie war alt, saß jeden Morgen im Sommer Sonnenschein auf der Bank mit Blick auf die Straße.
Manchmal setzten sich Kinder  zu ihr auf die Bank und sie lächelte und freute sich.
Freude  die ihren eintönigen Alltag verschönte. Sie lebt nicht mehr und die Kinder sind inzwischen Jugendliche. Sie werden sich bestimmt erinnern an diese alte Frau.
Damals schrieb ich:



Was haben diese alten Hände schon getan in ihrem Leben
gelernt, gefühlt, gestreichelt, gearbeitet, niemals geruht,
niemals hat man sie weggegeben weil sie nichts taugten oder nichts taten,
die Hände waren immer da, ganz egal wo in der Welt ,
sie hielten fest an dem was sie halten wollten.

Nun liegen sie manchmal ganz still und beten für sich allein, für dich, für mich!
© Klärchen 2007


Manchmal sind Tage wie Wochen
Monate ein Jahr
du blickst zurück
erinnerst dich was war
über allem ein Fragezeichen steht
wie schnell doch die Zeit vergeht.

Text Klärchen



1 Kommentar:

  1. schöne Hände
    alte Hände
    Hände die nie ruhn, und dann doch weil sie nicht fähig sind noch viel anderes zu tun, doch auch das kann man lernen, muss es - irgendwann...tun.
    ja, daran erinnern wir uns, vielleicht sogar noch besser als an ein Gesicht....

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