Montag, 15. Juni 2015

Notizbuch oder Word

Notizbuch oder Word ?




Eine Autorin schrieb in ihrem Blog, sie kenne kaum eine Frau die nicht Tagebuch geschrieben hat.
Nun,... ich gehöre nicht zu den Frauen die  ein Tagebuch geschrieben haben, aber unendlich viele   Notizbücher.
Tagebuch wollte ich immer führen, aber es hat nie geklappt. Es ist bestimmt interessant darin zu lesen.
Dafür habe viele Briefe geschrieben, die meine Freundin aufbewahrt hat, und ich habe sie kopiert. Vieles hatte ich schon vergessen von meinen "Jugendsünden"und auch später. 
 Seit meinem 15. Lebensjahr schreibe ich meine Gedichte, Ideen, Texte in Notizbücher, manchmal mit einem gemalten Kugelschreiberbildchen versehen. Vielleicht ist das so eine Art Dichter – Tagebuch.
Für normale Tagesereignisse, habe ich einen Terminkalender der hängt in meiner Küche an der Wand.

Alles was mir einfällt kommt in ein Notizbuch, manches geordnet, vieles ungeordnet und dazu die Zettelwirtschaft die lange in meinen Schubladen lagen. Das versuche ich nun sein zulassen, aber immer wieder stecken Zettelchen in meinen Notizbüchern, so ganz ohne geht es nicht.
Einiges habe ich mit dem Computer abgeschrieben in Dateien gespeichert und unter Jahreszahlen eingeordnet, aber eben nicht alles.
So kommt es auch schon mal vor, dass Gedichte, Aphorismen oder Verse, die ich schön finde doppelt veröffentlicht werden. Auf meinem Blog passe ich möglichst  auf.
Es gibt viele  Bilder  und Fotos die mich zu Texten inspirieren. Das ist etwas was ich mit besonderer Freude mache, eine Symbiose zwischen Fotos und Gedichten herstellen.
Seit 1999 auf meiner  Lyricweb  mit unterschiedlichem Design.Auch bei Bookrix sind Gedichtbände entstanden. Möchte aber hier nicht werben auch wenn es so aussieht.
Was in Büchern steht ist für alle Zeiten, jedenfalls so lange ich lebe.

Ich liebe Notizbücher über alles, besonders, wenn sie noch einen schönen Einband haben.
Bei mir sind alle Größen, Formen und Farben vertreten. Manche sind schon etwas zerfleddert, besonders die, die ich mit auf Reisen genommen habe.
Ein kleines rotes Notizbuch habe ich noch von 1967.
Ich mag gern, was ich handschriftlich habe noch mal lesen. Da ist in der Schrift meine Seele  und ich kann loslassen. Bei Gedrucktem in Word geschrieben, kann ich es nicht so erkennen.
Es geht sicher schneller, und zwischendurch schreibe ich meine Texte mit Word um sie auf meiner Homepage oder im Blog einzustellen.
Natürlich gibt es auch Texte  und Themen die aus dem Bauch heraus entstehen und sofort umgesetzt werden auf dem Computer.
Allgemein entsteht meine Lyrik im Alltag ohne Überlegung und Vorbereitung, besonders meine Aphorismen und Gedichte, da liegt ein Notizbuch immer parat.
Ich weiß von den meisten sie tippen es in den Computer weil es schneller geht,
das habe ich mit diesem Text auch gemacht, es ist normal.
 Es schleichen sich aber auch Fehlerchen ein, trotz Rechtschreibprüfung.
Nun habe ich angefangen, fein säuberlich, in ein schönes Notizbuch handschriftlich meine schönsten Werke einzuschreiben. Werde es für meine Erben hinterlassen. Meine Notizbücher…weiß ich nicht, ob ich sie irgendwann entsorge? Die schönsten bewahre ich auf, wie ein Tagebuch, das wirft man auch nicht weg.

Wie haltet ihr eure Texte fest,
mit einem Computerprogramm oder in Notizbüchern?
ich würde gern wissen, ob ich nur so verrückt bin.
© Klärchen

und gleich weiter zur
http://binablurei.blogspot.de/2015/06/schonheit-und-momente.html

Kommentare:

  1. Liebes Klärchen,
    ich halte alles in Notizbüchern fest. Das habe ich immer schon so gemacht.. Ganz früher habe ich auch einmal Tagebuch geschrieben. Das habe ich sofort eingestellt, als ich merkte, dass meine Stiefmutter darin stöberte.
    Ich habe allerdings auch immer noch eine kleine Zettelwirtschaft. Ganz ohne geht es eben nicht. Aber oft schreibe ich meine Gedanken auach ssofort in einem Post nieder. Ich poste auch vor.
    Eine wunderschöne Woche wünscht dir
    Irmi

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  2. Liebe Irmi, guten Morgen, genau deshalb habe ich auch das Tagebuchschreiben sofort aufgegeben. Meine Arbeitgeberin und auch meine Mutter stöberten darin.
    Vorposten, ist eine gute Idee, dass habe ich auch vor kurzem festgestellt. man kann, wenn man Zeit hat, vorschreiben und bei Bedarf hochladen. So schreibe ich abends auch vor, für den nächsten Tag.
    Dir einen schönen ,sonnigen Tag, klärchen

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  3. In meinem Kommentar zum Thema Tagebücher habe ich geschrieben, dass ich - wie du - nieee ein Tagebuch geführt habe. Aber: Ich habe auch kein Notizbuch - gehabt, muss ich schreiben, denn vor 14 (!) Tagen habe ich mir eines zugelegt, um Gedanken die spontan kommen, nieder zu schreiben. Wenn ich nun lese, wie lange du das schon machst und wann du begonnen hast, Gedichte und Aphorismen zu schreiben, ist mir klar, warum ich meine immer so stümperhaft finde, Ich fange ja jetzt erst damit an. Aber: Lieber später als nie!!! Ich wollte immer so gerne Gedichte schreiben, doch es wollte nicht so recht gelingen. Da kam Ulla mit ihrer Idee, ein Thema vorzugeben, gerade recht. Genau wie bei den Reizwörtern, die zu den Dienstagsgeschichten führen, helfen mir die Themenvorgaben - und so entstehen vielleicht noch mehr Gedichte und Aphorismen - auch Dank meines neu erworbenen und ersten Notizbuches!!! Ich kann mir nicht vorstellen, dass du dich eines Tages von deinen trennen möchtest. Dafür liegt zuviel Herzblut darin! Ach ja, du fragst, wie wir die Texte schreiben. Geschichten werden gleich in den PC geschrieben - Gedichte aber nicht. Da schreibe ich die ersten Gedanken in eine Kladde! - LG und eine schöne Woche! Martina

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  4. Liebe Martina, da muss ich Dich gleich mal bremsen. Stümperhaft finde ich nicht, was Du schreibst und Deine Aphorismen sind Dir gut gelungen.Gedichte schreiben ist Übungssache. Es ist nie zu spät etwas zu tun, was man schon lange wollte. Die Erfahrung kommt ja erst mit der Zeit und den Jahren.
    Wichtig ist auch ein Erfahrungsaustausch und konstruktive Kritik, da lernt man sehr viel.
    Dazu ist ein Blog in den man etwas einstellt, nicht das Ideale aber man bekommt Feedback und das ist wichtig.
    Wenn es dann ehrlich ist und kein Honig, um so besser. Das wirst Du aber spüren, da bin ich mir sicher.
    Ich kann Dir nur sagen, mache weiter und bleibe authentisch in Deinen Texten. Gehe Deinen Weg...lach.
    Liebe Grüße in den Tag, Klärchen, die sich bedankt für deine Ehrlichkeit.

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  5. Hallo Klärchen,
    ich schreibe noch sehr viel auf Papier - in schöne Notizbücher, manchmal in Schulhefte, die von meinen Kindern noch übrig geblieben sind, auf Bierdeckel, notfalls auf Servietten ... Das meiste davon wandert irgendwann in den Computer, weil es dort dann immer griffbereit ist. Lange Sachen schreibe ich aber direkt in den PC, mache mir höchstens hier und da Notizen dazu, gern auch auf riesige weiße Boden, die ich dann an die Wand hänge und abarbeite.
    Herzliche Grüße
    Regina

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  6. aha....da stehen ja die unterschiedlichen oder ähnlichen meinungen zum Thema NOTIZBUCH/Tagebücher - sorry, ich kann dakkeinen Unterschied feststellen was - was ist, es ist doch das Gleiche egal wo du etwas hinschreibst und nur für dich aufbewahrst, ob das nun ein Notizbuch, eine Klaade, ein tagebuch oder ein großer Kalender - mit viel freiem Platz ist, das Kind hat doch nur den Namen, inhaltlich ist es dasselbe. Man kann es wegschmeissen, aufheben, verstecken, wiedervorholen, nochmals lesen, vererben oder selber vergessen:)) oder eben sich überhaupt nichts aufschreiben sondern das Tagebuch der Erinnerungen auch im Kopf festhalten, nur - ob da so viel reinpasst wie in ein Tage/Notizbuch scheint mir doch etwas fraglich.
    Freue mich, Klärchen, dass du dem Thema auch zeit gewidmet hast.
    Es ist ja auch interessant. ( zu sehen wie andere ticken...:)):)):))
    grinst Angel...

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    1. Liebes Angel, ich widerspreche Dir ungern, aber für mich ist ein Notizbuch kein Tagebuch. In ein Tagebuch schreibt man doch rein was man so erlebt, am Tag , in der Woche, im Jahr.sehe ich das falsch? Ein Notizbuch ist für mich ein Arbeitsbuch, wo ich skizziere, Einfälle aufschreibe, mein Aphorismen, Gedichte, Texte usw.
      Ein Tagebuch ist sehr persönlich und autobiografisch. Da erzählt man von sich selber und seinen Erlebnissen, ist das bei Dir nicht so? Da ich kein Tagebuch geführt habe, aber schon gelesen ist ist es mir so in Erinnerung. mag sein dass Du es anders kennst. Wo hinein und wie man Notizen schreibt, da hast Du recht, kann auf Zetteln sein, Kalendern usw.aber der Oberbegriff, ist wohl Notizbuch im Sprachgebrauch, denke da sind wir uns einig.
      Ich weiß allerdings, dass Du deine Texte spontan aus dem Bauch eintippselst, so wie es Dir gerade einfällt. das mache ich selten. das geht bei mir ins Notizbuch. Bei spannenden Themen oder Kommentaren kommt es allerdings vor bei mir.Je nach Zeit, die ich habe oder nicht habe.
      ich wünsche Dir auch noch eine schöne Woche mit guten Einfällen, Klärchen

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  7. Liebe Regina,
    weiße Bögen an der Wand, kenne ich von einer Freundin auch, die Kurzgeschichten schreibt. Es ist einfach noch eine Ggedächtnisstütze. Alte hefte von Kindern, auch eine gute Idee, ich habe nur keine mehr. Dafür schrieb ich auch vieles in Kalenderbücher die mein Mann manchmal doppelt bekam. Inzwischen bekomme ich Notizbücher auch geschenkt und wirklich schöne, wo ich manchmal nicht reinkriddeln mag, aber es nützt ja nichts, dafür sind sie ja da.
    Danke für Deinen netten Kommentar und eien schöne Woche für Dich, Klärchen

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  8. Deine Liebe zu schönen Büchern mit Einband kann ich verstehen.
    Einige schöne habe ich im Laufe meines Lebens auch gekauft, aber schreiben ist nicht mein Ding.
    Für mich passend ist mein Benteblog, das Einkleben von Erinnerungsbildern. Zu den Bildern fällt mir immer die gewesene Situation wieder ein - ich bin halt ein Bildermensch, kein Wortmensch.

    Liebe Grüße - Monika

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    1. Liebe Monika, Du bist ein Bildermensch! Mit Deinen Bildern sagst Du sehr viel und zeigst die Schönheiten in der Natur bildhaft, dazu braucht man auch nicht unbedingt Worte. Der Herr Gott hat jedem seine Talente in die Wiege gelegt und an uns liegt es, sie zu nutzen und das beste daraus zu machen.
      liebe Grüße in deinen Tag und hoffentlich weiter schöne Fotos,die ich mir gerne ansehe, Klärchen

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  9. Liebe Klärchen, leider kam ich erst heute dazu dich zu lesen und habe mich gleich wiedergefunden. Tagebuch im üblichen Sinne habe ich früher geschrieben. Mittleweile schreibe ich nur mehr ein lyrisches Tagebuch so, wie du es wunderbar beschreibst, allerdings ohne Notizzettelchen darin, Ein extra Notizbüchlein findet sich in meiner Handtasche.
    Ich liebe es übrigens total, mir "Tagebücher" in einem schönen Design zu kaufen. manchmal ist der mir der Einband so wertvoll, dass ich mich bisher nicht gewagt habe, Buchstaben hineinzusetzen (lache)
    Ich habe einmal in einem Gedicht geschrieben was mein Anliegen ist - etwas zu hinterlassen, bevor die Erinnerungen verblassen - das sollen meine lyrischen Texte sein. Ich habe vor zwei Jahren einen Lyrikband drucken lassen. Einen weiteren will ich über Fotoshop machen in der Form eines Fotobuches, mit Bildern und Texten von mir.

    Einen schönen Tag wünscht Ulla

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    1. Liebe Ulla, da sind wir ja ähnlich gestrickt, was die Lyrikbände betrifft, ich nenne es nur nicht Tagebuch,sondern für mich sind es Notizen, einfach etwas festhalten,was ich verwenden möchte oder auch nicht.
      Aber da hat jeder so seien Asdrucksweise im wörtlichen Sinne.
      Foto-Gedichtbände finde ich auch sehr schön. habe sie schon drucken lassen, aber immer nur verschenkt. Werde es in naher Zukunft, nach der Urlaubszeit auch in Angriff nehmen.Die Gestaltung nimmt ja doch einige Zeit in Anspruch.
      Hab dank für Dein lesen und Antwort. Dir eine schöne Woche, liebe Grüße, Klärchen
      P.S.Für Sonntag, das werde ich wohl etwas früher einstellen, geht nicht anders.

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