Montag, 6. Juli 2015

Schreiben



Schreiben
Einen Anfang zu finden ist nicht leicht, obwohl alles einen Anfang und ein Ende hat.
Schreiben ist für mich eine wichtige Verständigung in meinem Leben gewesen und wird es bleiben.
Mit Worten könnte ich meine Gedanken nie so wiedergeben, Gesagtes ist schnell vergessen.
Ich kann Gefühle besser schreiben als sagen, jedenfalls was Herz und Bauch sagen.
Natürlich kann ich Freude, dazu gehört auch das Lachen, nicht so in Worte fassen.
Aber auch da bleibt mir manchmal das Wort im Halse stecken, wirklich vor Freude!
Schreiben geht sanfter mit der Wut um. Man lernt sich zu beherrschen, kann sich auch präziser ausdrücken und man hat Zeit Worte zu formulieren.
Gedanken in Worte fassen ist Arbeit, aber es ist auch eine gewisse Unsicherheit zu sagen was man denkt.
 Gedanken die man schreibt, hat man schon gedacht.
So sind sie schon mit Farbe versehen, abgemildert, sortiert und überlegt.
Es gibt Menschen die ihre Gefühle nicht in Worte fassen können und eine Mauer um sich gebaut haben, niemanden in ihr Inneres schauen lassen. wenn die Fassade zum Einsturz gebracht wird, kommen oft ungeahnte Schätze zum Vorschein.
Ich reiße die Mauern ein, auch wenn es schmerzt. Bei vielen Menschen ist es mir gelungen, andere waren mir nicht mehr wohlgesonnen.
So ist das Leben eben und ich bin deshalb nicht böse.
Diese Gedanken gehen mir durch den Kopf, weil ich einem lieben Menschen schreiben möchte der mir am Herzen liegt. Bisher hat keiner von uns sich getraut und ich möchte den ersten Schritt gehen und schreibe erst mal meine Gedanken nieder, ob sie gelesen und verstanden werden steht auf einem anderen Blatt. Fronten die verhärtet sind müssen erweicht werden bevor sie eine Annäherung zulassen.
Internet und richtig Privates halte ich auseinander, damit man nicht auf falsche Gedanken kommt.
EinTeil Wahres was jeder wissen kann, ist dabei, weil andere vielleicht auch so empfinden.
 K.S.2015
Das Gedicht schrieb ich in der 80iger Jahren hat immer noch Gültigkeit

Taste dich auch alleine vor,
es ist nicht immer jemand da
der dich führt.
Finde den Weg
und gehe deinem Ziel entgegen,
alles braucht seine Zeit.
K.S.


auf der http:// Binablurei.blogspot.de
orangegelb, gelb orange, Sommerfarben und Baumgesichter die Lachfalten retten
es lohnt sich mal zu schauen.


Kommentare:

  1. Zumindest mir gibt dein obiger Text ein klein wenig Rätsel auf, man wird sich fragen; was geht der Schreiberin da wohl im Kopf herum? An wen hat sie gedacht, ? ists erdacht oder gefühlt, erlebt oder versonnen nur gesponnene Gedanken die einen tiefsinnigen Text ergeben..? Autobiographisch? Die Bilder darunter - sind sehr schön...
    dir einen guten Morgen in unseren ziemlich abgekühlten Tag, welch ein Glück, da kann sich herz, Hirn und Körper erholen....
    angel

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  2. Jeder darf sich denken was er möchte, liebes Angel, und was eventuell auch auf ihn zutrifft. Autobiografisches ,zu persönliches schreibe ich hier eh nicht, nur das was man wissen darf von mir.Ich bleibe aber authentisch im jetzt. Personen die mich kennen wissen vielleicht wen und was ich meine, nur die werden es warscheinlich nicht lesen. Die spreche ich allerdings auch persönlich an.So geben wir uns beide manchmal Rätsel auf..lach
    Schön, dass Du gelesen hast und die bilder dir gefallen, Klärchen
    Die Abkühlung tut wirklich gut, die Sonne jetzt auch.

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  3. Für mich ist es Erlebtes - Erlebtes niedergeschrieben. Ähnliche Gedanken habe ich auch. Mir liegt es mehr, etwas nieder zu schreiben, als es auszusprechen. Das war schon immer so. Einige Sätze deines Posts könnte ich doppelt und dreifach unterstreichen. Den zum Beispiel: 'Gedanken die man schreibt, hat man schon gedacht'. GENIAL!!!! Wenn ich mich über etwas oder jemanden geärgert habe und schreibe das nieder, werden die Worte schon milder sein, als wenn ich sie in der Wut gleich heraus posaune. Und wenn ich den Brief vom Abschicken noch einmal lese, werde ich vielleicht noch das eine oder andere Wort abmildern oder vielleicht denke ich auch: Das ist die Aufregung gar nicht wert und werfe den Brief in den Müll. Vieles ist möglich, wenn ich es niedergeschrieben habe. Worte, die gesagt sind, sind gesagt. Man kann sie nicht zurück nehmen!!! Und den ersten Schritt zur Versöhnung über das geschriebene Wort ist 1000 mal leichter, als es direkt mit Worten zu versuchen! Ein wundervoller Post, der mir aus dem Herzen spricht! Sonnige Grüße! Martina

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  4. Da geht es mir nicht allein so, ich weiß es jetzt auch von Dir. Ja, manches sieht geschrieben anders aus und es lohnt sich nicht, sich zu ärgern oder lange daran zu tragen. Mit dem Geschriebenen hat man sich schon mal Luft geschaffen und es kann in den Müll, wenn man es nicht behalten will oder nicht hilfreich ist.
    Danke Dir für deinen ausgiebigen Kommentar, es freut mich wirklich, Klärchen

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