Dienstag, 21. Juli 2015

Schubladendenken


Vieles passt in eine Schublade
aber man muss Ordnung halten um den Überblick
 nicht zu verlieren.



Du blätterst in deinem Leben,
wie in einem Buch.
Du wirst Seiten finden,
die du glaubtest zu kennen,
doch sind sie immer wieder neu,
es überrascht und fasziniert dich.

Du öffnest die Schublade.
So viele Dinge hast du aufbewahrt,
konntest dich nicht trennen.
Vieles hat seinen Wert behalten,
Einiges ist im Laufe der Zeit Müll geworden.
Entsorge es!

K.S. 

Foto Klärchen

Es gibt auch andere Schubladen
Oft werden Menschen in eine Schublade geschoben , seien es Schauspieler,Fotografen,
Menschen denen man nichts anderes zutraut, als das was sie gerade machen, oder schon immer gemacht haben, puplizieren,malen , schreiben. man traut ihnen nichts anderes zu oder überhaupt traut man ihnen etwas nicht zu.. 
Es ist schwer andere von  Qualitäten die man bei sich entdeckt hat, zu überzeugen.
Einmal Komissar, immer Komissar, ein Dichter kann kein Schriftsteller sein,  man wird an dem gemessen womit man angefangen hat. Der Mensch entwickelt sich auch weiter, probiert sich aus, entdeckt neue Seiten und Liebe zu anderen Dingen und Tätigkeiten.
Es ist schwer zu überzeugen und bedarf doppelter Anstrengungen um nicht in irgendeine Schublade zu gelangen, da kommt man so leicht nicht wieder raus.
Es ist wohl so, ein gewissesSchubladendenken haben wir alle.
Man muss bereit sein, sich überzeugen zu lassen, zutrauen und vertrauen. 
Da kann wunderbares entstehen.
Ich habe schon vieles bei anderen an Talent entdeckt, was ich ihnen nicht zugetraut hätte. Manchmal tut mir das leid, aber ich lasse mich gern überzeugen!
Talente schlummern oft im Verborgenen.

http://www.bookrix.de/_ebook-klaerchen-schubladendenken/
Schubladendenken

den Kommentar fand ich dann doch passend,
man darf alles auch mit Humor sehen
es ist schon interessant wie andere darüber denken und es auslegen


Klärchen im Schubkasten, welch eine anregende Vorstellung. Schon naht sich ein anderer Schubkastenfreund. In seinem Schubkasten sieht es chaotisch aus, schnell schmeißt er ein paar leere Büchsen und stumpfe Rasierklingen ins Weltall hinaus. Als Klärchen sich nähert, macht er seinen Schubkasten weit auf und sagt zu ihr: "In meinem Schubkasten ist für uns beide Platz. Richten wir ihn uns zusammen ein. Kommen Sie doch rüber zu mir.°


und schon ist es passiert - man steckt in so einer Schublade.
Eigentlich mag ich sie ganz gern, denn ich neige dazu, alles rasch in ein Chaos zu verwandeln. Aber es kommt immer wieder der Tag, an dem ich meine Schubladen entrümpele. Da tritt dann manche Überraschung zutage. Ich meine,genau dies sollte man auch mit dem "Schubladendenken" tun - mal öfter entrümpeln (das Geheimfach, das mir sehr gut gefällt, kann ja unangetastet bleiben). Ich mache das, indem ich mich mit den Dingen in der Schublade ein wenig genauer befasse und so mache ich es auch mit den Menschen. Erstaunlich, welch Facettenreichtum manchmal ans Licht kommt. Dann stelle ich fest, dass der eine oder andere gar nicht in eine Schublade passt - man müsste ihn dauernd "umpacken" um ihm gerecht zu werden.
Klaerchen, du hast das wunderbar dargestellt und allein deine Vielseitigkeit hier, deine Kreativität, sie zeigen doch, dass man dich gar nicht in eine Schublade hineinzwängen kann.
Manchmal allerdings mag es auch gut sein, für eine kleine Weile in einer Schublade zu ruhen.
Auch wenn nicht ganz ernst gemeint, dein Buch ist doch sehr nachdenkenswert.
lg
Enya

Kommentare:

  1. So ist es, das hast du wieder mal sehr treffend formuliert !
    Und gibt wieder Raum zum nachdenken.
    ♥liche Grüße

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    1. Liebe Jutta, manchmal kann es auch gut sein, sich in einer Schublade auszuruhen und dann krabbelt man raus.
      Liebe Grüsse zu Dir, Klärchen

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  2. Tja liebes Klärchen, da hast du wohl was wahres festgestellt und laut ausgesprochen was nicht jeder gerne hören mag. menschen aufgrund ihrer handlungen, berufe und verhaltens in eine bestimmte Schublade zu buxieren ist ein sehr einseitiges und eigenes eingeschränktes denken, ein faches: "da gehörst du hin, so sehe ich dich, und damit Basta"!
    So sollte es natürlich nie sein, doch wir Menschen neigen oftmals dazu weil es so einfach ist jemanden abzuurteilen, denn was anderes ist es ja nicht.
    Andere wegen ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren, sowie dennoch zu respektieren fällt vielen schwer, wir versuchen immer oder zumindest oft die menschen so zu sehen wie wir sie uns wünschen und nicht so zu sehen wie sie sind, müssen also eher an uns selbst arbeiten und nicht an anderen herumzuerziehen....
    ein gutes Thema zu einem guten Beitrag, das schätze ich....
    und egal ob ich genauso oder anders denke, die Sicht eines anderen gilt es zu respektieren.

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  3. Jemanden in eine Schublade stecken kommt nicht selten vor, ich habe es auch schon mit Aussagen erlebt und beweisen dass ich noch mehr kann, als dies oder das!
    Interessant die Sichtweisen. Respekt hat man sicher auch in einer Schublade, ansonsten muss man sich Respekt verschaffen, indem man etwas anders macht als andere erwarten.
    Andersartigkeit ist man sicher auch nicht, wenn man einseitig ist.Man solte die Menschen nehmen wie sie sind, und ihnen einen Weg freimachen zu neuen Welten.
    Ich danke Dir für den interessanten Kommentar, der nachdenken zulässt zu anderen Welten.
    Liebe Grüße, klärchen

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  4. Liebe Klärchen - zum Schubladendenken habe ich einen Aphorismus geschrieben:

    "Wir denken zwar in Schubladen, wir müssen sie aber nicht verschließen"

    LG Ulla

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  5. Liebes Klärchen,
    ja, in Schubladen zu stecken, das kenne ich aus eigener Erfahrung - vor allem von Menschen, die nur EINE Facette meiner Persönlichkeit kennengelernt haben... z.B. im Kollegenkreis: Was, die malt auch? Was, die schreibt und fotografiert? Nicht jeder Mensch, der in einem Büro arbeitet, ist ausschließlich ein Büromensch. Die, die mich nur in Künstlerkreisen kennengelernt habe: Was, die arbeitet in einer Buchhaltung??? Nicht jeder Mensch, der in gewissen Lebensbereichen kreativ, wild und chaotisch ist, muss im gesamten Leben unorganisiert sein usw. Nachdem ich mit mir selbst und mit anderen schon so viele Überraschungen erlebt habe, sind bei mir die Schubladen inzwischen weitgehend abgeschafft - bzw. wie Ulla so treffend geschrieben hat - sie sind nicht verschlossen ;o))
    Allerliebste rostrosige Hitzegrüße
    von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/07/irland-reisebericht-dublin-tag-1-und-2.html

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  6. Oh ja, die Schublade ist schnell geöffnet und ein anderer nimmt ebenso schnell darin Platz, gehört aber gar nicht hinein, weil wir viel zu schnell mit unserem Urteil waren. Ja, so sind wir, wir Menschen! Aber wie heißt es so schön: Andere gibt es nicht! - Die eigenen Gedankenschubladen zu leeren ist sehr wichtig und den Müll heraus zu schmeißen noch wichtiger. Danke für den Post, der mich gedanklich wohl noch eine Weile begleiten wird!! LG Martina

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