Samstag, 21. November 2015

Poesie a la Carte 22.11.2015

Poesie ala Carte am Sonntag

 Bei Ulla   Wortupfer findet man mehr zum Thema Adventszeit

hier meine Themen

Die Adventszeit ist für mich noch etwas Besonderes.
 Sie hat sich aber im Laufe meines Lebens verändert.
Ich liebe Weihnachten noch immer, das wird auch so bleiben!

Zeitraffer  schöne Erinnerungen:
Meine Kinderzeit,
 Wärme am Ofen, viel Schnee und Schlittschuhlaufen, warme Socken warme Mützen, in die Kirche gehen, Weihnachtsgeschichte,
Weihnachtsbaum mit Engelhaar
Meine Jugendzeit
Freunde treffen, Reden und Tanzen und Familie, Kerzenschein,  Lesen und schreiben,
Meine Elternzeit,
 Geschichten und Märchen erzählen, Spiele spielen, spazieren gehen, Nikolaus,  Singen und Plätzchen backen,  Kirchgang, Weihnachtsgeschichte
Meine Enkelzeit
Märchen erzählen, Spiele spielen, Singen, Nikolauslaufen, backen , Weihnachtssterne basteln, Familie unterm Weihnachtsbaum
Meine Alterszeit,
 sitzen am Kamin, Lesen, Schreiben, immer noch Weihnachtssterne, basteln und Kekse backen, Weihnachtsmarkt
Eine besinnliche Zeit ist die Adventszeit für mich geblieben .
Wärme am Kamin, Bücher lesen, Schreiben und ich denke darüber nach was mein Leben ausmacht.
Was bedeutet der Advent und was bedeutet Weihnachten.
Eine besondere Zeit!  Ich mag sie diese ruhige Zeit!
Für alle Menschen auf Erden ist ein Friedensbringer geboren. Wir sollten sein Geschenk annehmen und Frieden und Liebe weiter verschenken gerade in der heutigen Zeit mehr denn je.

© Klärchen




Jedes Jahr das Gleiche und doch anders

Schon wieder Adventszeit!

Jedes Jahr nehme ich mir vor,
kleine Geschenke schon im Sommer zu kaufen,
 dann, wenn es nicht so teuer ist, und nicht so ein Trubel.
Ich habe es aber schon geschafft, sie so gut zu verstecken,
 dass ich die Geschenke im darauf folgenden Jahr
 beim Aufräumen im Kleiderschrank fand.
Gut, dass es keine Pralinen waren!
Dieses Jahr bin ich spät dran.
Mit der Familie waren wir uns einig nur Kleinigkeiten zu schenken.
Die Enkelkinder, ja, sie bekommen Wünsche erfüllt von Oma und Opa.
Inzwischen haben sich die Wünsche verändert, vom kleinen Matschboxauto
zum Führerschein.

Im November wollte ich mit allem fertig sein.
Knusprige Weihnachtskekse liegen in der Weihnachtsdose.
Das Haus ist geschmückt, die Fenster geputzt.
Dieses Jahr bin ich spät dran mit den Geschenken.
Liegt es an diesem regnerischen grauen Novemberwetter?
`Hast Du schon  Weihnachtsstimmung,`  werde ich gefragt.
`Nein, `sage ich,  `das Wetter spielt  verrückt,
 und meine Stimmung auch!
Es ist soviel passiert aber ich mache mich nicht verrückt.
Im Dezember stürze ich mich nicht in den Weihnachtstrubel .
 Dieses Jahr ist alles anders!
Ruhig und besinnlich!

© Klärchen

 Weihnachten mal anders

Weihnachtszeit, helle Lichter
vom Kugelhagel.
Keine Geschenke,  traurige Gesichter.
Auch Frieden in der Welt,
ist abhängig vom Geld.
Da sind nicht nur die Bankenkrisen,
die Arbeitsverkürzungen,
Lügen der Autoriesen.
Arbeitslose und Hartz4,
Flüchtlinge, arme Kinder,
Überschwemmungen,
 Feuer vor der Tür,
Terroristen, Atomtransporte.
Lebensmittelvergiftungen , Viehtransporte,
stopfen der   Weihnachtsgans ,
man glaubt es kaum,
dem Eisbären fehlt der Lebensraum.
Soldaten müssen ihr Leben lassen,
für was erfahren sie nie -
für Öl und Umweltfrevel der Industrie.
In Afrika sterben sie in Raten,
erschossen auch von Kindersoldaten.
Kinder verhungern
sterben an Aids Jahr für Jahr.
Wer ist von den reichen Ländern für sie da?
Wer hilft ihnen in ihrer Not?
- in jeder Minute ein Tod.
Halleluja -
Weihnachten ist da wie jedes Jahr!
 
Tränen
 Ich weiß, es ist provokant und passt nicht so gut in die Adventszeit,
aber es ist unsere Zeit Jahr für Jahr mehr und immer noch.
© Klärchen2010

Konzert Kellergewölbe in Dresden Frauenkirche

 

Kommentare:

  1. Danke dir, Klärchen,
    eigentlich müsste Weihnachten jeden Tag sein,
    denn die Botschaft sollte gelebt werden....
    immer wieder neu,
    ganz liebe Grüße,

    Birgitta

    PS. Herzliche Einladung
    in meinen "Poesielebensgarten":

    http://www.poesielebensgarten.de

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  2. Liebes Klärchen, deine Worte im letzten Abschnitt mögen für einige vielleicht provokant erscheinen, aber das ist LEIDER unsere realität, die, so schmerzhaft sie auch zu begreifen ist, dennoch in unser aller Leben eingreift, uns lähmt und hemmt allzu fröhlich und unbeschwert ins Leben und in die Zukunft zu schauen. Wir denken an die Kinder, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, die wir in gutem Glauben ihnen eine heile Welt zu hinterlassen eventuell enttäuschen müssen, dennoch - vielleicht hilft verstärktes Bewusstsein mehr Dankbarkeit zu empfinden dass wir gesund sind, helfen können, weil wir dazu in der Lage sind und es auch tun, wenn wir die Hilflosigkeit und das Leid anderer sehen.
    Ich finde gerade die bevorstehende Adventszeit bietet solche Gedanken auch an.

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  3. Liebe Claire,
    es tut gut, zu erfahren, daß sich jemand überhaupt um die Adventszeit und das Weihnachtsgeschehen Gedanken macht. Sehr oft wird ja jeder Gedanke dazu im allgemeinen "Weihnachtsrummel" im Keim erstickt. Immer aufwändiger werden die Vorbereitungen, immer luxuriöser die Dekoration, immer heller die Fenster- und Innenstadtbeleuchtungen ... Als wollten wir all das, was Du in deinem Gedicht "Weihnachten mal anders" benennst, mit unseren Anstrengungen für all diese Äußerlichkeiten überblenden. Doch, ich mag auch Dekoration und Beleuchtung und romantische Weihnachtsstimmung. Doch das alles bleibt äußerich, wenn wir es nicht schaffen, unser inneres Licht zu entzünden und zu erhalten. Das finde ich mitunter nicht immer so leicht. Gerade jetzt, fast pünktlich zur Adventszeit scheint die Welt in Dunkelheit zu versinken. Gerade jetzt ist jedes noch so kleine Flämmchen wichtig. Denn je größer die Dunkelheit, umso mehr strahlt und erhellt auch das winzigste Licht.
    Und das Licht leuchtet in der Finsternis ... laßt es uns begreifen!
    Herzliche Grüße
    Antje

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  4. Liebe Klärchen - in schweren Zeiten werden Rituale wichtig und dazu gehört für mich im Advent alles, was mir von Kindesbeinen an Geborgenheit, Wärme und Frieden schenkt, und mit diesem Gefühl kann ich mich dann hinaus in die laute Welt wagen.

    Ich wünsche dir einen friedvollen Sonntag, Ulla

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  5. Ich bin so begeistert von deiner Zusammenstellung, Deinen Gedanken liebes Klärchen dass ich eigentlich nichts schreiben mag was den Zauber Deiner Seite stören könnte. Es war und ist wundervoll alles zu lesen auch das derzeitige geschehen hast du gut verpackt--habe echt einen Kloß im Hals--- Danke, Danke für diesen Blog hier nicht nur mit dem Beitrag. Nun kann ich ja endlich wieder öfter hier sein. Innige grüße, meinen Respekt und meine Hochachtung; von Herzen Deine Celine

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  6. Doch - sie passen in diese Zeit, diese - deine - kritischen Gedanken. Ebenso wie die Erinnerungsgedanken, die meinen sehr ähneln. Weihnachten ist etwas Besonderes - man kann sich dem nicht entziehen und das ist gut so. Die Adventszeit führt uns hin zu diesem besonderen Fest und sie ist in diesen Tagen nicht nur leise und besinnlich, sie ist laut und angsterfüllt. Auch das muss und darf man sagen. Ich danke dir für all deine wunderbaren Gedanken zum Advent! LG und einen gemütlichen Sonntag! Martina

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  7. Ich danke Euch allen herzlich für die Kommentare. Über den Advent schreiben ist mir nicht leicht gefallen und ich denke der einen oder anderen auch nicht. Umso mehr habe ich mich über Eure Kommentare gefreut. Eine schöne Adventszeit für Euch alle, Klärchen

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  8. Liebe Klärchen, das Gefühl das Weihnachten in den Menschen auslöst, wird sich wohl nicht wirklich ändern, egal wie alt wir werden und in welchem Lebensabschnitt wir uns befinden. Es sind immer die Erinnerungen an Weihnachten in den Tagen der eigenen Kindheit, die jedes Jahr aufs neue den Weihnachtszauber in uns auslösen, auch wenn wir in unserem hektischen Alltag dieses Gefühl manchmal erst am heiligen Abend bemerken.
    Weihnachten sollte das Fest der Liebe sein, aber wo ist sie geblieben, wenn Menschen hungern, wenn Soldaten und Unschuldige sterben, wenn die Gier vor nichts und niemandem halt macht. Deswegen sind deine kritischen Worte mehr als angebracht, aber wenn die Menschen Weihnachten ernst nehmen würden, wenigstens die, die christlichen Glaubens sind, dann gäbe es weniger Leid und Zerstörung auf dieser Welt.
    Das Geschenk der Weihnacht ist die Liebe und die sollte das ganze Jahr der Antrieb sein, nachdem wir unser Handeln ausrichten, dann wäre immer Weihnachten.
    LG Jürgen

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  9. Liebes Klärchen,

    all Deine Worte sagen auf ganz wundervolle Weise, genau das was ist!!! Es tut mir unheimlich gut und es berührt mich sehr, all diese wahren, warmen Worte zulesen, die so sehr von Liebe künden!!!
    Viele Deiner Erinnerungen decken sich mit meinen, einige werde ich noch erleben, manche erinnern mich an meine geliebte Omi, die auch immer Geschenke an den unmöglichsten Orten versteckt hat, und zu Ostern Weihnachtsmänner aus Schokolade wiederfand :)
    Ich selbst begehe Weihnachten immer sehr besinnlich und einfach...diesen ganzen Trubel und Kommerz mochte ich noch nie...Ich liebe geschmückte Weihnachtsbäume, wenn sie in der Erde vor den Häusern stehen...abgeholzte Bäume, die nach ein paar Tagen lieblos weggeschmissen werden waren für mich schon immer ein Graus...zum Glück sieht der Großteil meiner Familie das genauso...uns reichen ein paar grüne Zweige und Kerzenschein...
    Es ist die Zeit der Liebe und der Rückkehr des Lichtes, die die Menschen von jeher in vielen Kulturen gefeiert haben und ich glaube, auch wenn's momentan nicht so scheint, immer mehr Menschen finden dahin zurück.

    Hab ganz, ganz vielen Dank für diesen wunderbaren Post und genieße wunderwunderschöne, friedvolle und besinnliche Vorweihnachtstage!!!

    Alles Liebe
    Katrin :)

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