Montag, 14. Dezember 2015

Mehr Freude, weniger Leid

Gedanken nur mal so



Freude und Leid nebeneinander 

Freude und Leid vertragen sich.
Jemand zweifelt, dass Leid  oder Freude mit anderen Menschen teilbar ist.
Ich denke  zuhören ist schon teilen , Freude und Leid,
 wenn jemand sich mitteilt,
will er teilen.
teilen
Es ist nicht das gleiche Leid, nicht die gleiche Freude,
aber  man kann zuhören, wenn jemand leidet, darüber spricht.
Einfach in die Arme nehmen und gemeinsam schweigen oder weinen.
Man kann sich mitfreuen, wenn jemand seine Freude zeigt.
Leid geht oft nach innen, Freude nach außen. Leid zeigt man nicht so offen wie Freude.
Leid und Schmerz erkennt man nicht sofort,
 es sei denn man kennt den Menschen näher an seiner Gestik,
seinen Äußerungen und seiner Körpersprache.



Freude und Zufriedenheit können Mitmenschen leichter erkennen,
weil wir bereit sind sie zu zeigen, oft spontan.
Wir lachen, und gehen mit erhobenen Schultern und leichten Schrittes
Leiden ist ein längerer Prozess und wird erst spät erkannt.
Es wird allein geweint, oder spontan kommen die Tränen,
die Menschen gehen gebeugt, ziehen die Schultern ein,
und laufen schweren Schrittes.
Sie tragen Lasten auf ihren Schultern.

 Darum ist es wichtig sich mitzuteilen um zu teilen und alles
ist leichter zu ertragen überall in der Welt.
© Klärchen


In dieser Zeit sollte man Freude und Leid  besonders zusammen tragen.

Kommentare:

  1. Manches mal steckt man einfach in einer Sackgasse . Und dann tut es gut , wenn von außen Jemand sagt . Das schaffst Du und eine Lösung oder einfach nur eine Idee hat ;)und schon geht es weiter .
    LG Heidi

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    1. Genauso, liebe Heidi, gemeinsam geht alles besser.
      Danke Dir , ich hoffe Du hattest keine Probleme hier. Ich war noch am Arbeiten mit der Schriftfarbe klappt es nicht so.
      Grüssi, Klärchen

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  2. Leid...er wollen viele nichts vom Leid anderer wissen und pflegen nur Schönwetterbeziehungen und wenn man sich dann mitteilt, wenn es einmal anders ist, dann fängt das Trauerspiel erst richtig an. Dem Leid, der Einsamkeit (die Leid oft mit sich bringt) zu entfliehen reicht oft nicht nur der eigene Wille.

    Herzensgrüße von Ulla

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  3. Wie recht du hast! In meinem Umfeld gab und gibt es im Moment ziemlich viel Leid. Ich kann nicht viel tun, doch eines immer: Zuhören! --- Danke für deinen einfühlsamen Post! LG Martina

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  4. Liebes Klärchen, wahre Worte hast du ausgesprochen. Das Leid der anderen zu sehen, ihnen nicht helfen zu können ist schwer, für manche schwer auszuhalten, es berührt uns oft leider etwas peinlich, warum auch immer. Gemeinsam schweigen, ein Ohr leihen, zuhören eine große Hilfe die man aber auch oft nicht annimmt (angeblich) um andere damit nicht zu belasten, was wiederum Quatsch ist, warum sonst als um mitzuempfinden sollte man sonst sein Ohr herleihen.
    Oft schauen wir aber auch mit vollster Absicht weg und nicht hin weils das Glück und die Zufriedenheit anderer stören könnte.
    Es gibt viel zum Thema zu sagen.
    Ein Gruß zu dir...angel

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    1. Liebe Angel, die Welt ist egoistischer geworden, auch wir selber, nur merken wir es nicht.
      Ein ewiges Thema, liebe Grüße, Klärchen

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  5. Ja was für wahre Worte, eigentlich sollte jeder für jeden da sein
    in Leid und Freud, zuhören ist das Zauberwort ,viele können oder
    wollen das heute leider nicht mehr ,sie sind mit sich
    selbst beschäftigt !

    Da kommt mir ein Zitat von Andreas in den Sinn :

    Wenn wir nicht füreinander da sind,
    für wen sind wir dann da?

    Ganz herzlich grüsst dich
    Margrit


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    1. Liebe Margrit, ich glaube viele können es nicht mehr, weil sie es nicht gelernt haben.
      Das Zitat von Andreas kann ich unterstreichen.
      liebe Grüße, Klärchen

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