Freitag, 29. Januar 2016

Eine geniale Erfindung


Ein Thema in der Teamtimegruppe bei Bookrix.
Teamtime sind Autorinnen die über verschiedene Themen geschrieben haben.
http://www.bookrix.de/_ebook-autorengruppe-teamtime-das-telefon-im-wandel-der-zeit/

Meinen Text hier findet man auch in dem Buch




 Das Telefon, eine geniale Erfindung.
Im Privatleben, im Berufsleben, in der Wirtschaft ist das Telefon unverzichtbar.
Die Technik die Gestaltung hat sich laufend über die Jahre seit ich es benutze geändert.

Das erste mal benutzte ich ein Telefon Anfang der 60ger Jahre. Ein großes schwarzes Telefon mit Wahlscheibe.
 Mein Großvater war Bürgermeister in unserem Dorf und war einer der ersten der ein Telefon besaß.
Mein Großvater benutzte es dienstlich. Für meine Eltern war es überlebenswichtig, besonders für meinen Vater.
Er war Diabetiker und öfter unterzuckert, bekam dann einen Schock und musste ins Krankenhaus.
Ohne das Telefon meines Großvaters der in der Nähe von uns wohnte hätten wir nicht so schnell Hilfe bekommen und mein Vater wurde dadurch mehr als einmal mit dem
Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren und überlebte.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Bei Unfällen, im Krankheitsfall ist das Telefon der schnellste Weg um Hilfe zu holen.
Nach dem feststehenden Apparat  mit Wählscheibe gab es das Tastaturtelefon mit langer Schnur, damit konnte man sich in einem Raum bewegen. Das war schon ein Fortschritt.
Vor 25 Jahren, am 13. Juni 1983, brachte Motorola das erste Mobiltelefon auf den Markt.
Die waren sehr groß und passten in keine Hosentasche, da war eine kleine Antenne dran für den besseren  Empfang.
Die Mobiltelefone wurden immer kleiner.
Handy, wie die Zeit vergeht: Am 30. Juni 1992 wurde in Deutschland das erste GSM-Netz frei geschaltet, zum ersten Mal gab es hierzulande Handys im Hosentaschenformat.
Es dauerte nicht lange und ich bekam mein erstes Nokia.
Für mich ist das Handy sinnvoll um in Notfällen auch unterwegs Hilfe zu holen.
Erreichbar muss ich nicht immer sein, dafür gibt es das Festnetz. Internet Telefonie, über Skype in der ganzen Welt erreichbar mit einem Bildtelefon.
Heutzutage hat man im ganzen Haus Telefone verteilt die an einer Station angeschlossen sind
Es gibt Tage da klingelt das Telefon viel zu oft, aber es gibt auch Tage da ist Ruhe die man genießt.
Im Urlaub bleibt mein Handy stumm. Da melde ich mich am ersten Tag ab und am letzten Tag wieder an. 

Meine Handynummer haben nur meine Kinder und wenige Freunde, die dürfen mich auch stören.
Manchmal frage ich mich doch, was hat man ohne Telefon gemacht?
Heute ist es selbstverständlich.
Fast jeder Erwachsene und Kinder haben Handys, Smartphon. Eine Flaterate macht das Telefonieren günstig.


Auch in den ärmsten Ländern in Afrika wird nicht mehr getrommelt.
Aber es gibt auch zuviel des Guten wenn man sich nicht in die Augen schaut und das persönliche Gespräch übers Telefon zur Routine wird und man keine Wärme spürt.
Schaut man sich in Stadt und Land um, begegnen und ständig Menschen die telefonieren mit ihrem Handy am Ohr. Das Smartphone in der Hand wird nicht mehr hoch geschaut, gerade stand es in der Presse bei uns. Doch ich finde es schön, wenn ich mal eine WhatsApp an meine Enkel schicken kann, die freuen sich und antworten sofort
 Ein Radfahrer benutzte sein Handy und fuhr mit dem Fahrrad gegen ein geparktes Auto, fiel mit dem Kopf gegen die Frontscheibe und verletzte sich schwer.
Auch die folgende Geschichte soll sich tatsächlich ereignet haben.
Eine junge Frau sitzt im Zug und ruft ihren Freund an. "Ich bin gleich da und steige aus, holst du mich ab am Bahnhof "? Sie steigt aus, telefoniert noch immer mit ihrem Freund, er begrüßt sie und beide laufen nebeneinander mit dem Handy am Ohr und reden immer noch bis einer von beiden merkt, sie können sich auch ohne Handy unterhalten, sich anfassen.
Insbesondere das (An-)Sehen – in diesem Moment nicht mehr ausgeschlossen.
Macht das Telefon abhängig in der heutigen schnelllebigen Zeit,
nimmt es Einsamkeit?



Für alte Menschen ist es sicher auch ein wichtiges Kommunikationsmittel in Alltagssituationen und zum Teil auch überlebenswichtig, gerade wenn sie alleine leben in ihrer Wohnung oder Haus.
Eine Bekannte von mir ist im Wald beim Spaziergang mit ihrem Hund gestürzt, dank ihres Handys konnte sie einen Notruf absetzen bevor sie ohnmächtig wurde. Eine Ader in ihrem Gehirn war geplatzt. Sie hat überlebt.
Für mich ist das Telefon eine Top  Erfindung, wie man damit umgeht, ob viel oder wenig telefonieren im privaten Bereich bleibt jedem selber überlassen.
Firmen, Krankenhäuser, Industrie sind abhängig von Internet und Telefonie,
würden die Leitungen zusammenbrechen gebe es sicher einen hohen wirtschaftlichen Schaden und das absolute Chaos.

© Klärchen
Autotelefon, Schnur, Handy, Festnetzt

Kommentare:

  1. oh je das Telefon, ja gäbe es keines wäre vieles nicht mchbar, undenkbar in der heutigen Zeit, man soll nicht glauben dass es eventuell tatsächlich noch Menschen auf dieser Welt gibt, die OHNE leben(müssen) doch selbst der schwarze Mann im Busch hat mittlerweile eines, nicht mit Kabel oder Strom, nein oft auch ein smartphone, Gott, wie ich diese Dinger nicht mag weil sie eine Kommunkation miteinander immer unmöglicher machen sondern nur der reinen Übermittlung von Nachrichten dienen, als Spielzeug und Arbeitsgerät, als Unterhaltung und Ablenkungvon wirklich wichtigem, das miteinander reden und ins Auge schauen. Wenn es nicht zum Lebensinhalt wird, ist es dennoch nutzbar und nützlich, wie mit allem sollte man es nicht zuviel gebrauchen.
    ein schöner Beitrag und eine Rückschau wie es einmal war ehe man das Telefon erfand.
    Angelface

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  2. Hallo Klärchen,
    ganz unbestritten eine "Geniale Erfindung" allerdings ist es nicht nur Segen, immer
    von diesem Ding abhängig zu sein, zumindest vermittelt es oft dieses Gefühl.
    Leider ist auch bei mir so, dass ich das Handy aus gesundheitlichen Gründen immer mit mir herumschleppe, das ist oft echt anstrengend, denn wenn man in den ersten Stock geht, etwas erledigt und wieder runter, ach jetzt habe ich das Handy wieder vergessen, doch nehme ich es nicht mit, läutet es ganz sicher und meine Familie macht sich sofort Sorgen, wenn ich nicht gleich abhebe. Es gibt natürlich Sicherheit, das ist schon klar und ich habe ein ganz normales Handy mit Tasten - wirklich nur zum Telefonieren, die anderen Kommunikationsmöglichkeiten lehne ich entschieden ab, ich habe eh einen Laptop.
    Deine Bilder sind super, die heutige Jugend kennt einige dieser Raritäten gar nicht mehr ;-)
    Ich wünsche dir ein gemütliches WE.
    Lg Sadie

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  3. Das Telefon ist wohl die beste Erfindung die es gab :-))
    Wir hatten in den 50er Jahren einen schwarze grosses Telefon
    an der Wand mit Drehscheibe und es klingelte laut :-))
    Später kamen dann die Tischtelefon !

    Und heute sind es die Natel oder Handy und Iphone !

    Meine Handy Nummer haben auch nur meine Kinder und Verwandten !
    Ich vergesse es so oder so immer , nehme es nie mit, weil ich
    ungestört einkaufen will :-)) Und ich habe nur eine Prepaid
    Karte ,brauche es so wenig !

    Viele Jugendliche sind ja süchtig danach und brauchen
    eine Therapie weil sie nicht mehr ohne Handy sein können !

    Eigentlich schade für die vielen Stunde welche viel auf diesem
    Ding verbringen ,das reale Leben geht dadurch total verloren !

    Aber eben, die moderne Technik macht vor keinem Halt !


    Liebe Grüsse
    Margrit

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  4. Sehr interessant, liebe Claire. Ich erinnere mich auch noch an diese rasante Entwicklung des Telefons. Kann mich noch erinnern, was für eine Sensation das erste Telefon im Haushalt meiner Eltern war. Wir standen ganz andächtig darum und konnten es kaum fassen, als es zum erstenmal klingelte. Viele Jahre später dann habe ich stundenlang mit meiner Freundin übers Telefon die "Probleme dieser Welt" bearbeitet ... Noch später hat dann meine Tochter stundenlang die Leitung blockiert, so daß ich kaum noch erreichbar war...
    Heute allerdings hat sich mein "Telefonkonsum" deutlich verringert. Kann sogar passieren, daß ich mich richtig gestört fühle vom Telefon. Nutze es heute meist eher für Organisatorisches. Außer, wenn meine allerbeste Freundin von weit her anruft ... Liegt es am Alter? Handy hab ich zwar, aber dafür gilt das gleiche. Allerdings kommuniziere ich mit meinen Kindern mittlerweile häufig über das Smartphone, da sie ja ständig unterwegs und im Streß sind.
    Bin mal gespannt, wie es weitergeht mit unserer "Kommunikationskultur".
    Herzliche Sonntagsgrüße
    Antje

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    1. Übrigens - ich hatte original auch dieses grüne Telefon!

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  5. Das Grüne Telefon, jaa, solange das rote telefon nicht gebraucht wird, aber in dunkelrot gab`s das auch.
    Ich glaube wenn man älter wird , will man nicht zu jederzeit erreichbar sein. Für mich ist das Smartphone und Whatsapp eben für die Kinder die sonst wenig Zeit haben. Auch sonst habe ich alle Verwandten und Freundinnen weiter entfernt, da ist das Telefon schon zur Kommunikation wichtig. Zum Nachbarn gehe ich rüber.
    Danke Dir ganz herzlich für Deinen Kommentar, freue mich, Klärchen

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  6. Eine schöne Reise in die Vergangenheit, liebes Klärchen!!!
    Meine Familie und ich hatten bis zur Wende kein eigenes Telefon.
    Wir mußten zum Telefonieren immer an die öffentlichen Telefonzellen gehen...ich kann mich noch an den Geruch und die Drehscheibe erinnern...später hatten wir dann auch ein Tastentelefon und relativ schnell folgten die schnurlosen Telefone...
    Auch ich muß nicht immer erreichbar sein und benutze zum mobilen Telefonieren genau das gleiche Nokia-Handy, wie auf Deinem letzten Bild...ein gebrauchtes Smartphone von meinem Papa benutze ich nur zum Spielen und sehr selten zum Fotografieren :)

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