Donnerstag, 11. Februar 2016

Rituale



Ritual ,Gewohnheit, oder Angewohnheit
Privat habe ich so meine lieb gewordenen Angewohnheiten.
Rituale gibt es sicher auch.
In jedem Fall gehört für mich das Teetrinken als Ostfriesin zu einem täglichen Ritual dazu. Das wird geradezu zelebriert mit allem was dazu gehört.


Gewohnheiten gibt es sicher viele bei mir. Ich denke davon ist kein Mensch befreit. Ohne sie wären wir sicher arm dran.
Sie regulieren und ordnen vieles in unserem Leben und geben Struktur.
Ich lege meine Schlüssel und Handy immer an die gleiche Stelle, so finde ich sie wieder.
Wenn man seine Angewohnheiten ändert hat man Schwierigkeiten sich an neues zu gewöhnen.
Ich bekam eine neue Küche und alle Schubladen und Schränke waren anders angeordnet als in meiner 25 Jahre alten Küche. Lange habe ich gebraucht, meine Tassen oder das Besteck in den neuen Schränken zu finden. Jeden Tag wieder suchte ich in alter Gewohnheit links oder rechts. Ich musste mich an meine neue Küche gewöhnen.
Daran musste ich mich gewöhnen, Induktionsherd
Inzwischen habe ich den Bogen raus.
Mit meinen Schwestern habe ich mir angewöhnt am Sonntag zu telefonieren, auch umgekehrt.
Wir alle warten, und meldet sich eine nicht, werden wir unruhig.



Eine liebgewordene Gewohnheit ist das Frühstück mit meinem Mann seit er zu Hause ist. Das konnten wir lange Jahre nie in Ruhe. Nun diskutieren wir das Geschehen in der Welt und den Medien.
Es gibt schlechte Gewohnheiten und Angewohnheiten. Ich lasse gern das Licht irgendwo an im Haus, obwohl ich den Raum schon verlassen habe. Mein Mann sagt, das ist eine dumme Angewohnheit.
Ich hasse es ,wenn das Haus unbewohnt aussieht und nicht irgendwo ein Lichtlein brennt.

©Klärchen


Mit den Hunden spazieren und spielen, ein tägliches Ritual

Muscheln sammeln einen Gewohnheit im Urlaub

Den Tag begrüßen, in den Himmel schauen,Gewohnheit oder Ritual?
Ich bedanke mich herzlich für alle Kommentare, immer schaffe ich es nicht mich bei jedem einzelnen zu bedanken. Aber ich besuche Euch gern!

Kommentare:

  1. Lach, nein, wir sind 6 und 3 Jahre auseinander. Mein Bruder ist vor 3 Jahren gestorben. Er fehlt nun zum Telefonieren.
    Danke für Dein Hiersein, Claire

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  2. ja die Angewohnheiten ;)
    die guten wie die schlechten..
    sie gehören zu uns und machen uns aus..
    direkte Rituale hab ich auch keine..
    bei deiner Teestunde sieht es gemütlich aus..
    Liebe Grüße

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  3. In allem, was du erzählst heute finde ich mich wieder. Ich lasse immer ein Licht an, wenn ich das Haus verlasse, aber ganz bewussst, damit das Haus bewohnt aussieht. Ich trinke Tee und auch als Nichtriesin zelebriere ich das Teetrinken, mit vorgewärmter Kanne, Kandiszucker und Sahnewölkchen ...
    Ich wünsche dir einen schönen Freitag und grüße dich herzlich
    Regina

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  4. Ja so geht es mir auch . Bei vielen Momenten bin ich immer gleich unterwegs . Ich mag das aber auch so . Von daher ist das auch gut so . Gehört auch irgendwie zum Leben dazu . Das ist dann mein Ich , was gar nicht anders kann . Ganz interessant zu beobachten . Unsere Kinder nehmen sich vieles davon mit :))
    LG und ein schönes WE für Dich
    von Heidi

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  5. Rituale gehören dazu. Es gibt liebgewonnene, schöne oder auch sinnvolle Rituale. Außerdem gibt es da auch noch die Routine - die entlastet uns, weil wir dabei nicht mehr nachdenken müssen und den Kopf für andere Dinge frei haben. Mitunter muß man aber auch den Gleichstrom der Rituale und der Routine unterbrechen, damit Neues Einkehr halten kann.
    Herzliche Grüße
    Antje

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    1. Für neues offen sein, halte ich für sehr wichtig,
      danke ,Antje, Güssle zu Dir in die Woche

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  6. Routine unterbrechen da stimme ich zu, andererseits gibt eine gewisse Routine auch Sicherheit was auch für die Rituale gilt, sie gehören sicher in die Kategorie Gewohnheiten, man gewöhnt sie sich an und sie machen uns aus, sind verlässlich. Ein Thema dass auch mich oft beschäftigt hat was ist es was uns so besonders ausmacht. Lieb gewonnene Angewohnheiten werden zu Gewohnheiten die wir nicht missen wollen.
    Ich sehe unsere Themen treffen sich oft, das finde ich schön weil jeder etwas anderes dazu schreibt.

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  7. Freut mich, dass ich zum Diskutieren auch untereinander angeregt habe.
    Alles interessante Antworten, dafür danke ich.
    L.G.Klärchen

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  8. Rituale müssen sein - für einige Dinge.
    Das Hundebild gefällt mir so sehr.

    Liebe Grüße - Monika

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  9. In vielem erkenne ich mich wieder - aber nicht im Teetrinken :-)! Ich bin eine Kaffeetrinkerin mit Leib und Seele. Was ich besonders gut nachempfinden konnte ist das Suchen in der neuen Küche. Ich hab schon gesagt, wenn mein Mann Rentner wird (in 3 Jahren), müssen wir zuerst einen Lehrgang machen, wo was in der neuen Küche zu finden ist. Er steht immer noch davor und fragt mich. Aber das bekommen wir schon noch hin - und auch das gemeinsame ruhige und ausgiebige Frühstück in der Rentnerzeit freue ich mich heute schon! LG Martina

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  10. Liebe Martina, mein Mann fragt mich auch ständig, obwohl wir sie schon ein bißchen steht. Eigentlich habe ich ziemlich aufgeräumt und reduziert, er müsste nur die Schränke aufmachen.
    Die Männer nicht wahr, alle gleich, grins.
    Kaffee mag ich aber auch morgens sehr gern!
    L.G.Klärchen

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