Unten drunter
Heute möchte ich ein Buch vorstellen
eine Gemeinschaftsarbeit vom Teamtime bei Bookrix.
http://www.bookrix.de/_ebook-teamtime-unten-drunter/
Früher und heute
ein schlüpfriges Thema
Die Autoren haben recherchiert und in alte Schränke geschaut , so einiges an ganz Privatem hervorgeholt. Ja, was trug man früher unten drunter , viele kennen nicht mehr den Liebestöter, oder die Bollerhosen der Großeltern und Urgroßeltern.Früher hielten sie sich warm , schwere körperliche Arbeiten wurden von Frauen und Männern auf dem Lande geleistet bei Wind und Wetter. Da war weite praktische Unterwäsche gefragt.
Unten drunter 19. Jahrhundert (c)Klaerchen
Unterwäsche wurde bis ins 19. Jahrhundert fast ausschließlich aus weißem Leinen gefertigt und Weißware genannt: Leinen war relativ billig und im Gegensatz zu Wolle gut waschbar. Baumwolle wurde erst im frühen 19. Jh. allgemein erschwinglich. Weiß wurde aus mehreren Gründen gewählt:
• Leinen muss (u.a. von Personal) aufwendig gebleicht werden, bis es weiß ist. Daher ist weißer Stoff ein Statussymbol.
• Weißer Stoff bleibt nicht lange weiß. Genug Wäsche zu besitzen, um sie wechseln zu können, bevor sie verschmutzt, ist ein Statussymbol.
• Nur ungefärbter Stoff konnte mit allen chemischen (z. B. Chlorlauge) und mechanischen (Rubbeln) Mitteln behandelt werden, die nötig waren, um Flecken vollständig zu entfernen. Gefärbter Stoff würde solcher Behandlung nicht standhalten.
Diese Vorliebe für Weiß hat sich bis heute gehalten. Bis ins 20. Jahrhundert wurden (Unter-)Wäschegeschäfte deshalb Weißwarengeschäfte genannt.
Ouelle Lexikon und Wikipedia

Unterwäsche wurde bis ins 19. Jahrhundert fast ausschließlich aus weißem Leinen gefertigt und Weißware genannt: Leinen war relativ billig und im Gegensatz zu Wolle gut waschbar. Baumwolle wurde erst im frühen 19. Jh. allgemein erschwinglich. Weiß wurde aus mehreren Gründen gewählt:
• Leinen muss (u.a. von Personal) aufwendig gebleicht werden, bis es weiß ist. Daher ist weißer Stoff ein Statussymbol.
• Weißer Stoff bleibt nicht lange weiß. Genug Wäsche zu besitzen, um sie wechseln zu können, bevor sie verschmutzt, ist ein Statussymbol.
• Nur ungefärbter Stoff konnte mit allen chemischen (z. B. Chlorlauge) und mechanischen (Rubbeln) Mitteln behandelt werden, die nötig waren, um Flecken vollständig zu entfernen. Gefärbter Stoff würde solcher Behandlung nicht standhalten.
Diese Vorliebe für Weiß hat sich bis heute gehalten. Bis ins 20. Jahrhundert wurden (Unter-)Wäschegeschäfte deshalb Weißwarengeschäfte genannt.
Ouelle Lexikon und Wikipedia
Ich hab mir schon entsprechende Bücher und Ausstellungen angeschaut .
AntwortenLöschenDas ist ein absolut interessantes Thema ;)
LG und ein schönes WE für Dich
von Heidi
Liebe Heidi, Du hast Dich getraut einen Kommentar abzugeben.Mir scheint es ist immer noch irgendwie ein Tabu auch in der heutigen Zeit wo soviel Haut gezeigt wird. Viele kennen warscheinlich auch nicht das unten drunter von früher und es gibt dazu nichts zu sagen. Ich habe es ja auch beschrieben...grins.
AntwortenLöschenLieben Gruß zu Dir, Klärchen
Herrlich! Und wie immer wenn ich die Drunterbilder von früher sehe, bin ich froh, dass ich heute lebe: kunterbunt, bequem und irgendwie sexy... Wobei so manches alte Teil sich heute durchaus als straßentauglich erweisen würde... im Sommer sah ich im Stadtpark Mädchen in diesen Liebestötern flanieren; es sah als "Shorts" gar nicht mal blöd aus... und es war ein Hingucker!
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Joana
lacht....einfach nur Toll dein beitrag zum Thema das so lange und auch oft sogar heute noch!TABU zu sein scheint, obwohl wir doch angeblich soo fortschrittlich sind.
AntwortenLöschenEin herrliches Thema das du da vor unser alleraugen ausgebreitet hast;
leicht, flockig - locker vom Hocker! und verraten haste uns sogar deine beliebteste Unterwäsche als Kind....
:)) schön...na, ich denke so ganz viel freches verraten haste nicht, wir wissen schließlich alle was wir mal" untendrunter" trugen..schon erstaunlich was sich alles ändert, gell?!°.....damit ists kein Geheimnis mehr, aber sehr nett.
sehr gerne gelesen...
herzlichst Angel.