Mittwoch, 23. November 2016

Was mich beschäftigt


symbolisch



Was mich beschäftigt, möchte ich mal sagen, obwohl man nicht alles sagen kann.

  Wir werden alle nackt geboren  und gehen auch nackt!

Ich mache die Augen nicht zu

Froh bin ich, dass bei uns Demokratie und Presse und Meinungsfreiheit herrscht.

In vielen Ländern herrscht die Diktatur, keine Presse- keine Meinungsfreiheit.

Menschen werden eingesperrt, tun sie ihre Meinung kund, mündlich oder schriftlich.

Wir dürfen uns äußern in jeder Form, wenn wir uns an die Grundgesetzte in Deutschland halten.  Die Demokratie sollten wir hüten wie unseren Augapfel.

Da gab es doch schon mal anderes, schlimmes, Diktatur und Menschenhass, in der Geschichte nachzulesen, wer es schon vergessen hat!!



Den Deutschen geht es insgesamt gut, nur sie jammern immer noch auf hohem Niveau.


Ein Volk das in Urlaub fährt, gut eingerichtet, gut gekleidet, shoppen gehen kann, dem kann es doch nicht so schlecht gehen.


Es gibt sie, die Kinderarmut, die Altersarmut, die Familienarmut.


Heute fällt uns das mehr auf, weil der sogenannte Mittelstand, wie es ihn früher gab nicht mehr existiert. Arm und reich leben dicht beisammen.


Es gab vor der Wende arme Menschen, auch Altersarmut, arme Rentner, arme Kinder, sie bekamen Sozialhilfe.


Alleinerziehende, Geschiedene, Singles gab es weniger. Die Gesellschaftsstruktur hat sich geändert und der demografische Wandel tut sein Übriges. Viele Menschen sind durch ein Raster gefallen, teilweise schuldlos. sie wurden einfach mit ihren Problemen allein gelassen.


Unsere Politiker hat es nicht gestört. Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose, alles wurde in einen Topf geworfen und vereinheitlicht.


Inzwischen hat sich die Arbeitslosigkeit reduziert, aber die soziale Gerechtigkeit bleibt trotzdem auf der Strecke.


Was mich ärgert ist, das oft Menschen denen es gut geht sich beklagen. das gab es auch schon immer und bei manchen Aussagen denke ich, ihr hättet früher nach dem Krieg leben sollen. ich bin ein Nachkriegskind und musste alles mit meinen Geschwistern teilen, von Schuhen bis Spielzeug.

ein Schaukelpferd


Die Armut heute kann man natürlich nicht mit früher in meiner Kindheit vergleichen, wir haben bescheidener gelebt und waren genügsam. Vieles war mit Verzicht der Eltern für ihre Kinder verbunden. Heute wollen viele möglichst alles haben und sind mit einem normalen Lebensstandard nicht zufrieden. Aber was ist normal, das kann man auch nicht mehr unterscheiden oder messen. Zufrieden sein mit dem was man hat, gibt es das noch?


Die Kinder tun mir leid, die in der Schule gehänselt werden, wenn sie keine Markenklamotten tragen. Manchmal denke ich, eine Schuluniform wie es sie in südlichen Ländern gibt ist nicht verkehrt.


Privat kann ja alles getragen werden. es gibt Secoundhandläden für Kinderkleidung oder Tauschgeschäfte. Das finde ich total gut, bei uns in den Kindergärten gibt es Flohmärkte wo auch Kinder- Markenkleidung  günstig und gut erhalten angeboten wird.

 In den Medien , in der Werbung, wird den Kindern schon gezeigt, was man haben sollte, was man essen kann, was man tragen muss. Konsum ist alles, aber das Geld muss auch verdient werden. Wenn Kinder dann sagen ,ich werde Harzer, da kriege ich Geld, dann frage ich mich schon, was läuft da alles falsch in alle Richtungen?


Dazu muss ich sagen , ich bin mit meinem Leben zufrieden und das wichtigste ist die Gesundheit, da habe ich genug erlebt und bin dankbar, dass es mir gut geht.


Trotzdem schaue ich nicht weg und denke an alle die, die Hilfe benötigen. da muss jeder mal in seinem Umfeld schauen, oder eben auch in die weitere Umgebung. da findet sich bestimmt jemand.

Im Urlaub in Mecklenburg fotografiert

  Es sind Gedanken die mir spontan durch den Kopf gingen, da gibt  es noch viel mehr. Irgendwann habe ich über dieses  Thema auch schon geschrieben, aber es hat sich nicht viel verändert.

Müll ist auch ein großes Problem geworden.

© marie claire (Klärchen)


Kommentare:

  1. Klärchen, Du schreibst mir aus dem Herzen. Wenn jeder nur ein wenig gibt, was auch immer, die Welt wird ein wenig besser dadurch. Aber bitte nicht nur zur Weihnachtszeit. Liebe Grüße Eva

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    1. Ich danke Dir für Deinen Kommentar, das scheint nicht selbstverständlich, wenn man kritisch schreibt. Du gehört nicht zur schweigenden Mehrheit. Kommentieren ist ja auch kein Muss, es reicht ja wenn es einige lesen und ihre Meinung dazu haben, ohne sie zu sagen.
      Herzlichste Grüße und ich freue mich sehr, Klärchen

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  2. ich kann dir nur zunicken was du schreibst stimmt und hast auch recht wie du das siehst!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Liebe Elke , ich freue mich sehr, dass auch Du kommentiert hast. Ob ich recht habe , das weiß ich nicht, aber ich hoffe Denkanstösse zu geben. Wie ich schon bei Eva schrieb, es gibt die schweigende Mehrheit, die sich wohl auch nicht trauen kritisches zu kommentieren.
      Friede ,Freude, Eierkuchen ist in der Adventszeit angesagt. Ich bin froh ,ein positiv eingestellter Mensch zu sein, die aber vor der Rrealität nicht die Augen zumacht.
      Liebe Grüße in den ersten Advent zu Dir, Klärchen

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  3. etwas kritischere Themen anzuschlagen ist in den meisten Blogs nicht "üblich" wurde mir mal gesagt, man soll möglichst nur positives schreiben, aufmuntern, unterhalten, nicht mahnen oder Bewusstsein schärfen, die Leichtigkeit des Seins verkünden, nun denn, das fällt natürlich in Zeiten wie dieses wo man den Eindruck erhält es würde sich vieles rückentwickeln ziemlich schwer.
    Frei nach Schnauze und Bauch (sag ich mir immer wenn ich schreibe ( und wem es nicht gefällt, kann es ja überlesen.
    ich finde, Denkanstöße zu geben ist immer gut und werde s mir nicht verkneifen ab und zu auch mal wach zu rütteln weil man es nun mal auch ist.
    Nicht blind, mit offenen Augen durchs Leben gehen, auch darüber schreiben das ist und bleibt meine Devise.
    ein guter Beitrag von dir..
    herzlich Angelface

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    1. So ist es liebe Angel, in der Adventszeit verkneife ich es mir.
      ich habe ja auch bei Dir gesehen, wenn Du kritisches schreibst ist ist es nicht gerade der Renner. Es soll Frieden zwischen den Menschen herrschen. ich streite mich ungern und merke ja auch was die anderen von mir wollen. Wünsche erfülle ich gern, denn ich habe viel Liebe zu Mensch und Tier in mir und auch zu meinem Umfeld.
      In diesem Sinne ,eine schöne, friedliche Adventszeit, herzlichst, Klärchen, danke für Dein Kommentieren

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