Montag, 11. Februar 2019

Der alte Winter

Es gibt ihn doch nicht mehr 
der alte Winter leidet sehr.
Gedanken in 10 Minuten  geschrieben,
was ist das schon ,die Zeit läuft davon.
K.S.


Er ist noch da, ja...noch nicht weg
er erfüllt noch seinen Zweck.
Wir haben Winterzeit
der Frühling hält sich bereit.
am Himmel stehen die Sterne klar
das Klima hat sich verändert
ist nicht das ...
was es mal war.
Die Jahreszeiten haben sich verschoben
was unten war zieht langsam nach oben
es werden uns die gesunden Zeiten fehlen
die Tage kann man zählen
der Frühling kurz Einzug hält
der Sommer verändert alles in der Welt.
Für den Herbst werden wir dankbar sein,
für jedes Blatt
sei es noch so klein.
Der Winter  wird kurz und heftig
in den Bergen schneit es kräftig
Regen  und Stürme im Land,
an der See, es gibt  kaum noch Schnee
wir haben alles ja schon erlebt
überall die Erde bebt,
Vulkane brechen aus
durch Bohrungen in der Erde
bricht so manches Haus zusammen
 der Urwald steht irgendwann in Flammen
um Wasser  gibt es Streit und Kriege.
Es siegt der Mensch , nicht die Natur
vieles hat schon so gelitten
 von Politikern wird abgestritten, 
das es so was gibt
in sich selbst verliebt, in das was sie sagen,
werden sie auch niemals fragen
was können wir gemeinsam tun.
Ihre Interessen richten sich aufs Geld,
damit  retten sie nicht die Welt.
Ihre eigenen Taschen können sie gerne füllen.
Was stört es sie,
die Erde, die Menschen, die Natur ,
stirbt im Stillen auf weiter Flur langsam dahin.
Ist das der Sinn zu leben?

Februar 2019 Klärchen(c)

ein Thema, das mich immer wieder umtreibt!


2009 (c) K.S. Galerie  und Gedicht


Wintergreis

Wenn alle Winter sterben
wo bleibt da das Weiss
will ein Ganzes uns vererben
er wird zu einem Greis
was kümmert es ihn
wenn keine Schneeflocken fallen
dem Winter ist es egal
wenn der Frühling ihn küsst
ganz kahl und kalt
steht nur noch sein Gerüst!

Okt.2009  K.S.

Die Schneeflocken
streifen mein Gesicht
so leicht
rieseln zur Erde nieder
finden ein warmes Plätzchen
lösen sich dann auf
ins Nichts.

2009
  Als es noch richtig viel Schnee gab,
das war in meiner Kinderzeit.
Heute ist es schnell Schnee von gestern.
Auch wenn er mal eine Woche liegen bleibt.
Im Flachland können die Kinder kaum noch Schlitten fahren,
alles hat sich verändert mit den Jahren,
also bleibt nur Urlaub in auf dem Berge
für die kleinen Zwerge.
K.S (C)

Nachdem einige Bloggerinnen  den Tip gaben
doch mal in den Garten zu schauen
fand ich auch ein wenig Frühling bei mir!



doch alles nur sehr dürftig,
 aber immerhin genossen diese Blümchen doch den kurzen Sonnenschein heute am Montagmittag.

Wer  mich entdeckt hat,
liebe Grüsse und Sonnenstrahlen  für Euch so lange sie da sind,
Eure Klärchen

Kommentare:

  1. Liebes Klärchen,
    was für nachdenklich machende Worte Du gefunden hast, sie sprechen soviel Wahres aus! Ich bin auch gespannt, was der Klimawandel noch mit sich bringen wird, und ob die Natur und der Mensch es schaffen, sich schnell genug daran zu gewöhnen und damit klar zu kommen!
    Wunderschön kommt der Frühling in Deinem Garten, diese frühen Krokusse hat Mama auch im Garten, aber da waren sie noch nicht geöffnet ...
    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  2. Das hast Du schön formuliert :)) Winter hat was. Gerne könnte ich aber auch damit Leben wenn er nur kalt, weiß und trocken wär ;)
    LG heidi

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  3. Hallo Klärchen,

    den guten alten Winter kann man auch mit zweierlei Anschauung betrachten. Die romantische, weiße Seite, die die Bäume und Sträucher in weiße Decken hüllt und wo Pferdekutschen leise bimmelnd unter blauem Himmel durch die Landschaft rollen.
    Oder so, wie ihn viele unserer Großeltern erleben mussten. Holz hacken vor der Schule, Wasser auftauen um die Zähne zu putzen, Füße die kaum warm wurden und Hände, die um 10 Uhr in der Schule immer noch nicht bewegt werden konnten.
    Alles hat seine Zeit und den Komfort, den die heutige Zeit bietet möchte niemand mehr missen, auch wenn dadurch erst der Klimawandel möglich wurde.

    Wunderschön hast du wieder geschrieben und ich freue mich, dass bei euch sogar schon die Krokusse ihre Blüten geöffnet haben.

    Liebe Grüße
    Arti

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    1. Liebe Arti, die zeiten kenne ich auch noch, wo wir durch den Schnee waten mussten zur Schule und dann erst mal auftauen, bevor man denken konnte. das Wetter hat uns als Kinder nichts ausgemacht, wir mussten bei jedem Wetter draußen spielen.Noch mal ein gutes Thema für mich zum Schreiben.
      Liebe Grüsse, Klärchen

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  4. Liebes Klärchen,
    Dein Wintergedicht ist mir direkt aus dem Herz geschrieben. ♥
    Ich sehne mich wirklich nicht nach einer nie da gewesenen rosaroten Romantikzeit aber so massiv, wie heute gegen die Naturgesetze verstoßen wird, so viel hohles Geschwätz und so wenig Taten und Tatkraft wie heute, wird - denke ich - nicht ungestraft bleiben.
    Deine Frühlings-Garten-Entdeckungen sind ganz bezaubernd.♥
    Liebe Grüße
    moni

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  5. Wahre Worte in feine Zeilen verpackt liebes Klärchen.
    Ja unsere Welt ändert sich und der Mensch merkt nicht, das er seine eigene Lebensgrundlage zerstört.
    Wie schön auch in deinem Garten haben die ersten Frühlingsboten sich ans Licht gearbeitet.

    Liebe Grüße und hab einen schönen Tag
    Angelika

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  6. Liebes Klärchen,

    ich habe dich jetzt erst mal wieder meiner Leseliste hinzugefügt, denn du warst dort verschwunden, warum auch immer, aber zwei weitere Blogger ebenso.

    Ein schöner Rückblick auf den Winter, der durchaus noch seine Spirenzien drehen kann und Vorfreude auf den Frühling, wie wir ihn lieben, so präsentierst du diesen post.

    Du hast wirklich tolle Gedichte geschrieben.

    Wir wissen ja gar nicht, wie gut wir es eigentlich in harten Wintern haben. Da wird kurzum die Heizung höher gedreht, warmes Wasser ist auch stets garantiert. Unsere Vorfahren erlebten da schon mehr Entbehrungen. Aber auch ich kann mich noch an Eisblumen morgens am Schlafzimmerfenster erinnern, denn dort wurde so gut wie nicht geheizt.

    Jammerten viele in den vergangenen Jahren über zu wenig Schnee zum Schlitten- oder Skifahren, so schüttelte Frau Holle zentnerweise ihre Betten über den Bergen aus und neben Ski und Rodel gut mussten Dächer geräumt werden, um sie vor Einsturzgefahr zu schützen.
    Der Klimawandel lässt mehr grüßen, als viele das noch wahr haben wollen.

    Ganz, ganz liebe Grüße
    Christa

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