Sonntag, 30. November 2014

Kleine Weihnachtsgeschichte

Es war vor drei Jahren



Überraschung im Karton
Alles ist fertig, die Post verschickt, Weihnachten kann kommen.
Ich mache mir keinen Stress mehr, versuche die Zeit zu genießen. Ein paar kleine Geschenke muss ich noch einpacken, aber das macht Spaß.

Mein  Karton vom letzten Jahr mit der Lichterkette und den Kugeln, stand noch im Keller. Gestern holte ich ihn hervor um zu überprüfen, ob alles vorhanden ist. Weihnachtspapier, Verpackungsmaterial und kleine Sternchen aus Stroh, der eine oder andere Schmuckanhänger befand sich auch in dem Karton. Ich bewahre gern auf, was noch gut erhalten ist, dazu gehört auch Weihnachtspapier, welches ich sorgfältig zusammen falte. Ist es groß genug lege ich es unter den Weihnachtsbaum als Nadelfänger. Früher wurde Papier ein paar Jahre unter den Baum gelegt, wenn es haltbar war, heute ist Papier sehr kurzlebig.

Ich öffnete den Karton und sah viel Papiergeschnippsel,  bunt und buschig, oben aufliegen.
Ich dachte,… nanu, ich hatte doch kein Lametta letztes Jahr. Ich fasste hinein in die bunte Masse und es segelte wie Konfetti wieder aus meiner Hand. Es hatte es sich ein Mäuschen in dem Karton gemütlich gemacht. Sie hatte sich zwei Geschenktaschen als Wohnung ausgesucht die ich auch in den Karton gestellt hatte mit Papier und Geschenkband.

In einer hatte sie sich Ihr Nest gebaut und in der anderen fand ich jede Menge kleine kümmelähnliche Krümel. Sie hatte sorgfältig getrennt, und ihr  Nest sehr sauber gehalten.
Das Weihnachtspapier vom letzten Jahr war nicht mehr zu erkennen, das Geschenkband nicht mehr zu gebrauchen. Meine Kugeln hatte sie nicht anknabbern können,
 und die Lichterkette hat sie auch in Ruhe gelassen.
Weihnachten ist gerettet, es gibt ja wieder Nachschub an Papier und Geschenkband, was noch fehlt wird gebastelt, Strohsterne, kleine Engelchen, Glanzpapiersternchen.
Ach, jetzt habe ich endlich mal wieder etwas Neues am Baum hängen,
und  unter dem Baum liegen.
Danke, der Weihnachtsmaus

(c)  Klärchen


Weihnachten mal anders

Mittwoch, 19. November 2014

Miteinander, nebeneinander



Miteinander, nebeneinander

Man muss erst mal drauf kommen, was den Menschen wichtig ist, die man erreichen will.
Dass sie gern Positives mögen ist mir klar, die Mehrheit möchte  nicht groß nachdenken, sondern alles präsentiert bekommen, möglichst schön verpackt damit es kribbelt beim Auspacken.
 Manchmal müht man sich ab im virtuellen Leben  für nichts und wieder nichts.
Ich lese hier und da, auch ohne Kommentar in den Blogs und eigentlich sollte es mich nicht wundern, dass ich soviel übers Kochen, Handarbeiten und Designen finde.
Besonders Frauen haben gute Ideen und präsentieren es mit Überzeugung im Blog.
Ja , sie überschlagen sich mit Geschichten, Rezepten, Berichten, Bildern, Tagebüchern. Manches ähnelt sich, da kommt bei mir eine Frage auf.
Es wird kommentiert, schnabuliert, ausgetauscht, wirklich immer ehrlich oder lockt man nur an um gesehen zu werden.
 Gibt es Neid und Missgunst, ganz versteckt in uns, schließlich bin ich eine Frau?
Gibt es das auch bei männlichen Bloggern, oder gehen die cool damit um.
Ich hinterfrage ja gern, schwimme aber nicht gern auf der Mitleidswelle.
Es gibt ja genug Elend und wenig Toleranz und Akzeptanz.
Nein , ich glaube ich bin keine Bloggerin, eher eine Gedankenschreiberin, mal mehr oder weniger was mir gerade wichtig ist auch in Bildern.
Freue mich immer wenn ich sehe wie sich Menschen für andere einsetzen ganz in der Stille, oder gemeinsam für alle.
Dabei stelle ich fest, was auch das Internet für eine Macht ist, wenn man es richtig nutzt.
Es hilft wohl nicht, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, Bescheidenheit ist eine Zier , aber hilft nicht dir und mir.
Entweder man muddelt vor sich hin in seiner Welt, und freut sich wenn etwas richtig gelesen oder angeschaut wird, das liest man in den  Kommentaren.
Einigen ist es ja auch egal, ob es nur Freunde lesen oder neue Leser hinzukommen. Sie vergessen aber, dass Internet speichert alles und jeder kann lesen wenn er will.
Manches Geschreibsel hinterlässt auch einen falschen Eindruck.
Man sollte sich doch überlegen was man schreibt, die sogenannten Freunde im Netz sagen  öffentlich nicht, dass war Bockmist, was Du geschrieben hast.
 Die richtigen Freunde sagen es persönlich oder privat und nur das ist ehrliche Kritik.
Ich verlasse mich auf meine echten Freunde im wahren Leben.
Toleriere andere Meinungen und akzeptiere die Menschen so wie sie sind.
Auch wenn ich anderer Meinung bin, lasse ich Menschen nach ihrem Wohlgefallen leben.
Ich bin ich und du bist du!
Gerade habe ich unter Google "Bloggerin" eingegeben.
Da wird erklärt was einen Blogger ist, was einen Blog ausmacht.
,Ich müsste mich verbiegen um gelesen zu werden, nee, das will ich alles nicht.
Wer will findet mich und liest mich. Habe ich das nicht schon mal geschrieben?
Mich auf einigen Seiten anmelden. Bei Google bin ich ja schon registriert, und sie machen schon Werbung auf den Seiten die ich heute angeklickt habe.
Ich war bei Fielmann und Apollo, habe mir Brillen abgeschaut, schwups, sehe ich überall Brillenwerbung.
Also  einen Blog finde ich gut, weil man auch unverblümt seine Meinung äußern kann.
Themen gibt es ja genug und ich lese auch gern in anderen Blogs, sehe was andere Blogger beschäftigt. 
Das wollte ich nun hier loswerden.
Klärchen, 19.11.2014
Hier ein Link wer nicht weiß was ein Blogger ist und macht!
http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/blogger
Bei Wikipedia ist es  gut geschrieben.
Fotobearbeitung Klärchen

 Neues auf der Binablureihttp://binablurei.blogspot.de/

Samstag, 15. November 2014

Kohl und Pinkel



Kohl und Pinkel
Grünkohlzeit
Wegen der Nachfrage eine kurze Erklärung zum Grün-oder Braunkohl

Wenn man Grünkohlpflanzen im eigenen Garten hat, bekommt er nach dem ersten Frost erst den richtigen Geschmack und kleines Getier stirbt ab, z.B. Raupen die Grünkohl gerne fressen. Meine Eltern hatten auch noch Grünkohl im Garten, ich kaufe ihn.
Heute spielt es keine große Rolle mehr. Grünkohl auch Braunkohl genannt, je nach Region, kann man frisch, gefroren oder in Dosen kaufen.
Das ist eine persönliche Einstellung. Um Buß - und - Betttag beginnt die Saison. Es gibt Kohl und Pinkel-Touren die von Vereinen ,Clubs organisiert werden und nach einem Fussmarsch ca. 2 Stunden, mit Alkoholika zu einem Gasthaus führen. Dort wird gegessen und anschließend wird gefeiert und getanzt. In manchen Gasthäusern wird nach dem Essen gemütlich zusammen gesessen.
Ein ganz alter Brauch, sogar unsere Bundeskanzlerin war schon zum Kohlessen in Bremen.
Kann es hier nur verkürzt wiedergeben, rund um diesen Brauch.

  
Gestern habe ich eine Männerrunde bekocht. Ein Grünkohlessen für 8 Personen.
Man nennt es auch Kohl und Pinkelessen.
Der Abend ist gelungen, die Kohlkenner waren von meinem Ostfriesischen Rezept begeistert.
Man kann frischen Grünkohl nehmen oder auch gefroren.
Ich habe Grünkohl aus der Dose genommen, eine bestimmte Sorte mit der ich gute Erfahrung gemacht habe.
Hier das Rezept für 4 Personen, Kochzeit etwa 11/2 - 2 Std.
2 Dosen Grünkohl aus dem Lipperland grob gehackt
2 Eßl. Griebenschmalz
2 Zwiebeln
2 Eßl. Hafergrütze
4 Pinkelwürste  (Grützwurst)
4 Kochwürste  (Bregenwurst)
1kg Kassler durchwachsen oder Kassler mager  im Stück
evtl. Kasslerbauch, wie beliebt
etwas Brühe, etwas Senf, evt. Pfeffer
Zubereitung:
Einen großen Topf nehmen und darin
Zwiebeln in Schmalz glasig dünsten, mit 1/4l Brühe aufgießen
Grünkohl dazugeben, leicht köcheln, Kassler dazugeben und etwa eine Stunde mitköcheln. Evt. mit etwas Wasser nachgießen, damit der Kohl nicht anbrennt.
Die Kochwürste dazugeben und die Hafergrütze, weiter leicht köcheln bis die Hafergrütze gar ist. dann die Pinkel dazugeben und mitkochen bis sie auch gegart sind.
Ich nehme das gare Fleisch und die Wurst aus dem Topf und richte es auf einer Platte an.
Schmecke den Grünkohl mit etwas Senf ca. 1 Tel. und ein wenig Pfeffer ab.
wenn man keinen großen Topf hat, kann m an das kassler auch extra kochen und die Brühe vom Fleisch mit einer Schöpfkelle zum Grünkohl geben, dadurch bekommt der Kohl den Fleischgeschmack.
Dazu ganz normale Salzkartoffeln, und ein schönes kaltes Bier
Viel Erfolg mit diesem Wintergericht aus dem Norden

Mein Nachtisch gestern dazu für 8 Personen
 
500g Quark, dazu ein Spritzer Zitrone
2 B.Sahne schlagen mit Vanillezucker schlagen
500g Heidelbeeren, mit dem Stabmixer  zerkleinern
2 Eßl. Zucker  oder Puderzucker dazu
Die Heidelbeeren im Topf  aufkochen und mit etwas Stärke andicken.
abkühlen und die Hälfte der Sahne dazugeben.
Die andere Hälfte mit dem Quark vermischen.
In ein Glas Schichten und mit ganzen Heidelbeeren garnieren
darüber ein Tel. roten Likör laufenlassen


Dienstag, 11. November 2014

Monate

Jedes Jahr wieder nicht mit mir!
Wer das Buch noch nicht kennt, hier ein Link
http://www.bookrix.de/_ebook-autorengruppe-teamtime-november/

Meinen Text aus dem Buch findet man im November 2013 unter meinen Welten hier auf dem
Blog, für die ,die es nicht gelesen haben.

Monate

Der November scheint doch bei einigen Menschen aufs Gemüt zu schlagen,
das stelle ich immer wieder fest.
Sie sagen zwar, es ist nicht so, aber das trübe  Wetter, obwohl es dieses Jahr so ein schöner Herbst war mit viel Licht und Sonne, scheint nicht spurlos für Empfindliche  vorbei zu gehen. Ich wohne im Norden Deutschlands, da war es dieses Jahr besonders schön, der Süden wohl weniger, und auch die Mitte Deutschlands hatte viel Regen. Irgendwie ist das schlechte Wetter an uns vorbei gezogen und mein Gemüt blieb verschont.
Ich sage mir immer, mein Name verpflichtet, und bin mit dem Klärchen auf einer Wellenlänge.
Ich schrieb ja schon mal, der Novemberblues kann mir nichts anhaben, auch dieses Jahr nicht, nein, mit mir nicht!
Es gibt viele Menschen die sich dem nicht erwehren können. Denen schicke ich ein paar Sonnenstrahlen ins Herz und wünsche  ihnen positive Gedanken. Starke Gefühle positiv und negativ bestimmen unser Leben.
Ich backe jetzt einen Weihnachtsstollen, da kann ich mir die süßen Rosinen rauspicken, essen,  oder beiseite legen. Die Zutaten gehören zum Geschmack.
Rezept folgt noch!
© Klärchen
Heute ist Martinstag und in Kölle geht der Karneval los.
In Ostfriesland gehen die Kinder abends mit der Laterne von Haus zu Haus und singen.
"Am Martinstage kommen wir Kinder all, und feiern Dr.Luther mit Sang und Schall..."
Laterne, Laterne,Sonne,Mond und Sterne...
dafür gibt es dann Süßigkeiten.

Sonntag, 9. November 2014

Naschkatzen

 Nein, ich meine nicht diese süße...



Ich  habe schon mal angefangen Plätzchen zu backen.
Nicht das letzte Mal, bei mir gibt es heimliche Naschkatzen.
Bis Weihnachten ist es nicht mehr lange und am 1. Advent ist meine Backstube geschlossen.
Also muss ich ran ans Gebäck.

Hietziger Plätzchen



Rezepte auf meiner Repage unter Backen

http://www.repage.de/member/klaerchen/weihnachten.html

Freitag, 7. November 2014

Meine Lyrik

Mit dem Link kommt man zur Lyricweb.de
http://www.lyricweb.de/13.html

Ein Leben, der Atem ausgehaucht
wie Sommerblüten die vom Strauch fallen
man kann das Leben nicht anhalten
Die Zeiger der Uhren
können zum Stillstand gebracht werden
aber die Zeit hält trotzdem nicht an.
Zeit zum Leben
Zeit der Erinnerung
Zeit der Herzen
Zeit der Liebe
Zeit zum Sterben.

Und wenn ich mir noch so sehr wünsche
du säßest neben mir und wir redeten
du kommst nicht zurück
in meinem Herzen, da bist du
ganz fest verankert
und das tröstet mich.

© Klärchen 2013


Samstag, 1. November 2014

Federleicht


 Papageienpflanze

Wenn meine Nachbarin klingelt hat sie immer etwas besonderes für mich zum Fotografieren.
Heute trug sie vorsichtig ein Glas in einem größeren Topf hineingestellt.
Rundherum hingen am Glasrand  Samenhülsen, die aussahen wie Papageien.
Ich habe so etwas in dieser Form noch nicht gesehen, vielleicht mal als Blüte, ohne zu wissen was es ist.
Jedenfalls habe ich fotografiert und wurde zu den folgenden Fotos inspiriert.
Möchte Euch damit erfreuen. Die Natur macht die schönste Kunst, so zart und filigran, leicht wie eine Feder.

Papageienpflanze - Aselepias syriaca


 Im Glas


 Ein leichter Wind


 zart

Wie ein Papagei rechts, Schnabel, Auge, Gefieder

Noch ein Link über Träume
http://www.fototraum.homepage.eu/traeumereien_85472652.html