Samstag, 30. August 2014

Kurz vor zwölf



Kurz vor zwölf …

Normalerweise spreche ich über Krankheiten und über mich wenig oder nur wenn ich gefragt werde.
Ich erfreue mich einer guter Gesundheit dank meiner, so meine ich, gesunden Lebenseinstellung. Trotz meines chronischen Rheumas seit meinem 28.Lebensjahres bin ich bisher gut über die Zeit gekommen. Das Rheuma habe ich im Griff und lebe damit, also zählt es für mich zu nichts außergewöhnlichem. Die Seele und die Einstellung zum Leben spielen eine nicht unerhebliche  Rolle bei vielen Krankheiten. Erzählen könnte ich darüber viel.
Man muss sich mit ihnen wie mit allem im Leben auseinandersetzten und unterhalten.
Der Anlass, warum ich nun über mich schreibe ist ein anderer, vielleicht hat jemand so etwas erlebt und ich bin sicher nicht allein damit.
Es geht um Krampfadern. Davon sind ja nicht nur Frauen betroffen in jungen Jahren, auch Männer haben sie.
Meine Mutter hat mir diese Dinger vererbt, dafür konnte sie nichts, es sind halt die Gene.
Schon vor Jahren, wie viele Frauen hätte ich sie mir rausnehmen lassen können. Nur ich wollte mir ungern etwas aus meinem Körper entfernen lassen, was zu mir gehört. So sperrte ich mich auch gedanklich gegen eine Venen- OP. Nach mehreren Thrombosen und Venenentzündungen trotz Thrombosestrümpfen musste es im letzten Jahr geschehen. Ich wurde immer anfälliger und überwandt meinen starken Willen alles für mich zu behalten. Es bedurfte einiger Überzeugungsarbeit der Ärzte.
Meine Vorahnungen hindern mich auch öfter mal zu meinen Gunsten, trotz anderer Meinung, nein zu sagen.
Ich hatte eine Venenentzündung und wurde trotzdem operiert und gestrippt.
Der Arzt eigentlich eine Kapazität gab dazu grünes Licht.
Heute wird so etwas ambulant gemacht und man kann gleich wieder nach hause.
Mein Wunsch war es stationär zu bleiben  um kein Risiko einzugehen.
Zwei Tage nach der OP bekam ich eine Bronchitis mit Fieber und man behielt mich über das Wochenende da. Mein Immunsystem war durch die Venenentzündung geschwächt.
Zu hause laborierte ich trotz Hilfe  von starken Medikamenten noch drei Wochen daran.
Mein Bein sah gut aus, war aber am Unterschenkel immer etwas taub, man sagte mir , das kann vorkommen.
Vor drei Wochen schmerzte das Bein etwas, aber ich dachte mir noch nichts dabei.
Die Venen waren ja nicht mehr da und die OP ein Jahr her.
Es wurde schlimmer und das Bein dick und rot. Ich bekam hohes Fieber. Mein Hausarzt schickte mich sofort in ein Krankenhaus und meldete mich in der Chirurgie an.
Innerhalb kürzester Zeit lag ich auf dem OP-Tisch, Not - OP
In meinem Bein hatte sich ein eitriger Abzess nach der OP vor einem Jahr gebildet und sich eingenistet. Nun war er über Nacht aufgebrochen hatte sich schon tief nach innen ausgedehnt. Eine Sepsis ergriff mein Bein und die OP hat mir in letzter Minute mein Bein und sogar das Leben gerettet. Es war eine Minute vor 12.
Vor einem Jahr hätte man nicht operieren und die Wunde zunähen dürfen.
Wer gibt schon Fehler zu und keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus.
Dieses Mal hatte ich ein anderes Krankenhaus aufgesucht und eine gute Chirurgin.
Danke Frau Dr. Köhler!!
So freue ich mich nun meines Lebens und bin dankbar, auch wenn es lange dauert bis mein Bein wieder zuheilt. Hurra, ich lebe noch!

Marie-Claire



Montag, 25. August 2014

Buchvorstellung

14.10.2014
Neu
Im kleinen Atelier bei Bookrix entstanden 57 Bücher in Gemeinschaftsarbeit aller Autoren
Im folgenden Buch stellten sich die Autoren vor
http://www.bookrix.de/_ebook-autoren-gruppe-atelierfenster-das-kennenlern-buch/

DAS KENNENLERN-BUCH


 In der Gruppe Teamtime eintstand ein Buch mit Beiträgen von verschiedenen Autoren
Ganz aktuell

http://www.bookrix.de/_ebook-autorengruppe-teamtime-gewohnheiten/http://www.bookrix.de/_ebook-autorengruppe-teamtime-gewohnheiten/

 Gewohnheiten






http://www.bookrix.de/_ebook-teamtime-unten-drunter/
Unten drunter
Cover Klärchen



 (c)Klaerchen

Unten drunter 19. Jahrhundert
Unterwäsche wurde bis ins 19. Jahrhundert fast ausschließlich aus weißem Leinen gefertigt und Weißware genannt: Leinen war relativ billig und im Gegensatz zu Wolle gut waschbar. Baumwolle wurde erst im frühen 19. Jh. allgemein erschwinglich. Weiß wurde aus mehreren Gründen gewählt:
• Leinen muss (u.a. von Personal) aufwendig gebleicht werden, bis es weiß ist. Daher ist weißer Stoff ein Statussymbol.
• Weißer Stoff bleibt nicht lange weiß. Genug Wäsche zu besitzen, um sie wechseln zu können, bevor sie verschmutzt, ist ein Statussymbol.
• Nur ungefärbter Stoff konnte mit allen chemischen (z. B. Chlorlauge) und mechanischen (Rubbeln) Mitteln behandelt werden, die nötig waren, um Flecken vollständig zu entfernen. Gefärbter Stoff würde solcher Behandlung nicht standhalten.
Diese Vorliebe für Weiß hat sich bis heute gehalten. Bis ins 20. Jahrhundert wurden (Unter-)Wäschegeschäfte deshalb Weißwarengeschäfte genannt.
Ouelle Lexikon und Wikipedia

Bild Wikipedia comond Bild K.S.


Unten drunter
Eigentlich kein heikles Thema mehr, sondern völlig normal unter jungen Leuten.Kommt darauf an, wo und wie man es trägt, wer drunter schaut.Die ältere Generation hat damit eher Probleme und trägt lieber die Wohlfühlunterwäsche.
Prüde wurde ich nicht erzogen aber bei dem Thema Unterwäsche hielten sich auch meine Eltern bedeckt im wörtlichen Sinne.Richtig wahrgenommen habe ich die Unterwäsche meiner Eltern eher an der Wäscheleine und weiße Wäsche zum Bleichen auf der Wiese.
Ab einem gewissen Alter wurde ich aber doch neugierig und sah die Unterwäsche meiner Mutter und meines Vaters auch angezogen, wenn sie aus dem Schlafzimmer kamen und in die Waschküche zur Morgentoilette gingen. Ein richtiges Badezimmer hatten wir damals noch nicht, das kam erst später.
Vater trug lange Unterhosen und langärmelige Unterhemden aus Baumwolle in weiß.Mutter hatte Unterschiedliches an. Wenn sie ins Moor zum Torfstechen ging, zog sie sich warm an, die Schlüpfer waren rosa, etwas dicker, weit und flauschig aus Baumwolle, mit Gummizug auch an den Beinen. Wir sagten Bollermänner später dazu und lachen heute darüber. Die Hemden und Unterröcke waren aus dem gleichen Material.
Wenn sie ausging und Sonntags kam weiße, feinere Unterwäsche zum Vorschein. Unterröcke aus Nylon mit Spitze in allen möglichen dezenten Farben.
Die trug ich als junges Mädchen auch noch.
Als Kind gab es Leibchen für uns, da wurden mit Gummibändern und Knöpfen die Strümpfe befestigt. Für den Winter strickte unsere Mutter uns Boströcke (hochdeutsch Brusthemden ) und warme Unterhosen aus Naturwolle für den Winter.Darunter trug man normale Baumwollschlüpfer. Es gab ja noch keine Hosen für Mädchen und so war man warm im Winter. In den 60iger Jahren gab es dann endlich den Petticoat, das war was Tolles und er lugte natürlich unter den gekräuselten, weiten Röcken hervor, das musste sein. Zu Weihnachten bekam ich ihn in rosa und meine Schwester in hellblau. War das ein Fest! Rock`n Roll und dann kam der Twist, wow!
Ja und dann kam die Mode mit den Spitzenunterröcken, oben am Busen Abnäher, dünne Träger, durchsichtig und oben und unten ein Spitzenrand, je breiter die Spitze, desto schöner.
Die Mode änderte sich immer wieder und es kam mehr Farbe in die Unterwäsche.
Was ich nie mochte aber auch getragen habe, waren die sogenannten Liebestöter, das waren sie wirklich. In den Farben war ich schon fortschrittlich, dunkelrot mit schwarzem Spitzenrand, meine Schwester trug sie naturfarben.Die Hosen sahen aus, wie die so genannten Radlerhosen bis zum Knie.Heute kann man auswählen, was Mann, Frau, das Herz und der Geschmack begehrt.Vom Korsett bis zum Wonder Bra.
Auch die Männer haben mehr Auswahl, viele sind aber noch sehr konservativ, Feinrippunterhose und Feinripphemd. Alle Männer haben noch nicht entdeckt wie praktisch die Shortys sind…, ja, meiner mag sie!
Ich bin normal modebewußt, nicht konservativ und offen für alles, nur wenn ich zum Arzt gehe, da bin ich fast ohne Farbe und eher sportlich,brav und bescheiden.
Der Doktore ist ja auch nur ein Mann!

© Klaerchen

 
http://www.bookrix.de/_ebook-elena-blume-meine-themen/

Veröffentlicht bei BX unter dem Pseudonym Elena Blume




Sonntag, 24. August 2014

Ein Leben

Ein Leben habe ich nur
bin  gerade auf der Spur der Dankbarkeit
wie schnell wird Zeit zum Augenblick
es gibt kein Zurück, wenn und aber
 zählen nicht mehr
nur vorwärts schauen
heute leben
auf morgen bauen
das Leben ist nicht leer
es schüttet sein Füllhorn  aus
und wir schöpfen draus.




Ein Leben, der Atem ausgehaucht
wie Sommerblüten die vom Strauch fallen
man kann das Leben nicht anhalten
Die Zeiger der Uhren
 können zum Stillstand gebracht werden
aber die Zeit hält trotzdem nicht an.
Zeit zum Leben
Zeit der Erinnerung
Zeit der Herzen
Zeit der Liebe
Zeit zum Sterben.

Und wenn ich mir noch so sehr wünsche
du säßest neben mir und wir redeten
du kommst nicht zurück
in meinem Herzen, da bist du
ganz fest verankert
und das tröstet mich.

© Klärchen  2013

Samstag, 16. August 2014

Schwärmer



Meine Nachbarin klingelte gestern überraschend bei mir.
"Du fotografierst doch gern, schau mal was ich an meinem Gartenteich entdeckt habe", damit lockte sie mich in ihren Garten.
Meine Kamera habe ich immer griffbereit und ich weiß, es muss etwas Besonderes sein, wenn Anni ruft.
Im letzten Jahr nahm ich bei ihr eine Wespenspinne auf, ein seltenes Exemplar in den Hausgärten. Bei ihr wächst und gedeiht es prächtig, seltene Kräuter und Blumen stehen üppig im Garten. Kein Wunder dass sich Frösche ,Libellen, Insekten im und um den  Teich wohlfühlen.
Ich war gespannt was sie entdeckt hatte und hangelte an ihrer Hand am Rande des Teiches bis zu einem großen Grashalm und einer noch gößeren Raupe. Raupen mag ich nicht gern, aber wenn ich weiß, dass sie ein schöner Schmetterling werden, geht das Anschauen.
Zwei große Augen, so sah es aus, grau und dick wie mein kleiner Finger, aber etwas länger.
was ist das für eine Raupe ? Ich schaute bei  Wikimedia Commons nach und wurde fündig.
 Nachdem ich die Raupe fotografiert hatte, konnte ich noch einem besonderen Schauspiel zusehen.
Die Froschfütterung meiner Nachbarin. Zuerst  die Raupe aus der Gattung der Schwärmer.
Der mittlere Weinschwärmer (Deilephila elpenor), es gibt ihn auch als kleinen Schwärmer.

Foto  copyright Klärchen


Raupen sind langsam

Als Schmetterling sieht er so aus wie folgend



Deilephila elpenor MHNTCC BY-SA 3.0
  Ich schaute bei  Wikimedia Commons nach und wurde fündig für dieses Bild. 

 Die Fütterung der Frösche

ein Mehlwurm wird gereicht

Mutter Frosch mit den Kleinen



Das Fressen naht

Was sonst im Garten wächst kreucht und fleucht






Mittwoch, 13. August 2014

So ein Mist!



So ein Mist!
Wie das so ist, ich gehe mit meinem Hund und schaue oft im Wald auf den Boden um nicht über Baumwurzeln zu stolpern.
Ein Bauer hat in einer Lichtung eine Streuwiese angesät mit allen möglichen Pflanzen und Wildblumen. Dort fühlen sich viele Tiere und Insekten wohl.
Ich lief den Weg neben der Wiese mit Blick auf den Weg. Wie so oft, meine Kamera habe ich immer dabei, aber dieses mal nicht. 
Ein schwarzer eigenartiger Käfer krabbelte  auf dem Boden. So eine Käfer hatte ich noch nicht gesehen, er war ca.2 cm breit und sah aus wie ein Kriegsbomber mit dicken Flügeln die zur Landung ansetzen. Ein Meter weiter war eine Heuschrecke  gelandet.
 So ein  Mist, ich dachte wenn ich mich beeile, mir die kleine Kamera hole und mit dem Fahrrad  in den Wald fahre erwische ich den Käfer noch. Der schien sich sehr langsam fort zu bewegen.
 Gedacht getan, ich brachte den Hund nach hause, schnappte mir Kamera und Fahrrad und radelte die 200 m zum Wald. Eine Frau mit Fahrrad und Hund kam aus dem Weg am Feld. "Hoffentlich hat sie den Käfer nicht platt gefahren oder der Hund hat ihn zertreten", dachte ich bei mir. 
 Vielleicht hatte ich Glück und konnte diesen Riesenkäfer fotografieren , so etwas läuft einem ja nicht alle Tage über den Weg.  Ich stellte das Fahrrad ab und lief mit Argusaugen den Weg entlang.
Juhu… ja, ich fand ihn. Er lag auf dem Rücken und versuchte verzweifelt auf die Beine zu kommen. Er hatte eine schöne Färbung , leicht lila am Bauch, das musste ich natürlich fotografieren. Dann erlöste ich ihn und half ihm mit einem Blatt auf die Beine. Was war den das ? Er war auf 1cm geschrumpft und von Flügeln war nichts zu sehen.
Der dicke Bomber mutierte zu einem Mistkäfer. 
Die Heuschrecke war auch davongeflogen. Fotomotive gab es  dann doch von einigen Wildblumen, und ich hatte dem Mistkäfer  unter den Bauch geschaut. Lila, der letzte Versuch!

© Klärchen





Montag, 11. August 2014

Auf der Suche



Auf der Suche

Die kleinen Geschichte fliegen bzw. laufen mir momentan zu.
Vielleicht war es die Erholung im Ossiland die mich inspiriert hat.
Eigentlich wollte ich nach dem Spaziergang mit meinen Hunden am Samstag
 gegen 5 Uhr meinen Sohn besuchen, der eine Straße weiter wohnt. Auf dem Weg dorthin kam mir ganz allein am Boden schnüffelnd ein kleiner YorkshireTerrier entgegen.
 An der Hauptstraße nicht ganz ungefährlich zumal die Autobahn 3km entfernt und auch die Eisenbahnbrücke ganz in der Nähe ist. Der kleine Kerl war putzmunter und als ich ihn rief kam er zutraulich her. Kein Herrchen oder Frauchen in der Nähe oder auf der Suche. Sein Geschirr hatte er noch um, wie ein kleines Mäntelchen. Na gut was macht man?
Ich besorgte mir eine kleine Leine in der Nachbarschaft und  lief die Wohnstraßen mit ihm ab, in der Hoffnung jemand würde den Hund kennen oder der verzweifelte Besitzer suchte seinen Yorgi.
 Keiner kannte diesen Hund, ich ging alle Spazierwege ab, die ich auch mit meine beiden
 Rüden gelaufen war. Ich ließ ihn frei laufen in der Hoffnung an irgendeiner Auffahrt würde er abbiegen. "Such dein Frauchen, geh nach Hause", er schaute mich an als wenn er sagen wollte, "komm du gehst doch jetzt mit mir spazieren, ich habe keine Lust nach Hause."
Hier und da machte er sein Geschäft und schnupperte  fleißig. Bei meinem Zuhause angekommen, gab ich ihm erst mal Wasser. Leider konnte ich ihn nicht mit ins Haus nehmen, meine Hunde zwei Irish-Setter -Rüden hätten bei der Konkurenz  stark protestiert.
Also setzte ich ihn kurzerhand ins Auto um ihn ins Tierheim ca. 5 km entfernt zu bringen.
Telefonisch waren sie nicht zu erreichen, ab 17 Uhr war Wochenende und Feierabend.
Also blieb die Polizei, dein Freund und Helfer übrig.
 Die kannten das schon, Urlaubszeit und die Leute entsorgen ihre Hunde, setzen sie einfach aus.
Bei diesem "Kleinen" glaubte ich das aber nicht, eher war er einer läufigen Hündin gefolgt und auf Spurensuche gewesen. Aber man weiß ja nie, manche angeblichen Tierfreunde sind zu allen fähig und setzen ihr Familienmitglied einfach aus.
Die Polizei hatte einen Schlüssel für das Tierheim und ich setzte ihn in eine kleine Notbox. dort war eine Decke, Wasser und Fressen, alles für solche Fälle eingerichtet.
Der kleine Kerl hat sicher Stress gehabt, aber auch schöne 2 Stunden mit mir beim Spazieren und Suchen.
Nun bin ich gespannt ob sich der Besitzer meldet bei mir, bisher habe ich noch nichts gehört.
Morgen rufe ich beim Tierheim an, dort warteten auch zwei Pinscher  in der Nachbarbox auf ihren Besitzer und viele andere Hunde und Katzen die ich nicht sehen konnte.

© Klärchen

Meine Hunde haben alles verschlafen und sich gefreut als ich wieder da war , aber ich wurde von allen Seiten beschnuppert.
12.08.2014, heute habe ich im Tierheim angerufen, dort ist der kleine Kerl nicht mehr.
die Polizei hat ihn dann wohl dem Besitzer übergeben. So ist alles gut!



Samstag, 9. August 2014

Alltagsgeschichte



Alltagsgeschichte
Die meisten nutzen den Blog um das alltägliche Geschehen um sich herum zu veröffentlichen und zu dokumentieren.
Ich wollte mich aus bestimmten Gründen nur den allgemeinen Themen widmen, jedenfalls  nicht jeden Tag meine persönlichen Erlebnisse niederschreiben. Das heißt nicht, was in meinem Blog steht, nicht auch selbst erlebt ist. Manches ist eine Meinung, fiktiv aber wahrheitsgetreu. ich schreibe nichts Erfundenes, dann lieber gar nicht.
Meine Lyrik kommt eh aus dem Bauch aber nicht unüberlegt.
Das kann man auch sofort erkennen und kostbares für mich, hat auch einen besonderen Platz im Netz auf meinen Seiten die alle verlinkt sind.
Binablurei
ist eine Unterseite von Elma - Klärchen, da will ich nur  Fotos einstellen
Die Abkürzung "Binablurei" ist einfach Bilder, Blumen, Natur, Reisen.
Elma- Klärchen ist für Themen wie diese…

Heute  morgen habe ich schon früh eingekauft, mein Mann ist sonst derjenige, der die Sonderangebote durchforstet und immer auch etwas besonderes findet.
Geschmacklich an Lebensmitteln bringt er nur dass mit, was er selber auch gern isst.
Grundnahrungsmittel hole ich schon selber und auch Kosmetik und was sonst in einem Haushalt anfällt.
Wenn ich es aufschreibe bringt er es auch mit, aber nicht immer das was ich kaufen würde.
Also, selbst ist die Frau und ich kaufe ein, wenn etwas besonderes anliegt.
Heute war ich beim Lidl, diverse Haushalts- und  Hygieneartikel kaufen.
Den Kassenbon habe ich mir erst Zuhause angesehen…falsch, hätte mein Mann gesagt, wenn er zuhause gewesen wäre.
Normalerweise kontroliere ich auch alles nach, aber dieses mal nicht vor Ort.
Ich sollte 2 Schlaufentaschen gekauft haben, sie kostete 20 Cent, nur…oder immerhin.
Ich wusste aber nicht was eine Schlaufentasche ist und hatte sie auch nicht gekauft.
Vielleicht der dünne Beutel für die Tomaten, da ist auch eine Schlaufe dran. Das kann doch nicht sein, dachte ich. 


Es ließ mir keine Ruhe und ich fuhr extra noch mal zum Laden, nicht wegen dieser 20 Cent sondern wegen der mir unbekannten Schlaufentasche.
Die Aufklärung von der Verkäuferin kam prompt.
Ich hatte mir ähnliches gedacht aber da ich meine Stofftasche in der Hand hielt und auch deutlich zu sehen war, dass sie ohne Werbung und gebraucht war, konnte ich mir nicht denken, dass sie meinen Beutel in Rechnung gestellt hatte.
Die Lösung war, die Schlaufentasche war eine Plastiktüte, die ich aber nie nehme, geschweige denn kaufe.
Die 20 Cent bekam ich wieder aber mit dem schnippischen Hinweis, dass ich doch meinen Bon gleich kontrollieren sollte.
Das hätte mein Mann mir auch gesagt.
Es könnte ja sein, dass ich statt der Schlaufentasche etwas anderes bekommen habe und es ein menschliches Versehen der Kassiererin war.
Was ich einkaufen wollte, habe ich bekommen, aber zwei  Plastiktüten a.10 Cent
die wollte ich nicht und den  schulmeisterlichen Verweis auch nicht.
In Zukunft wird immer sofort kontrolliert, wenn mir ein Cent fehlt bekomme ich ihn auch nicht geschenkt.

© Klärchen

Die Tasche habe ich mir gerade erst bei meiner Schwester gekauft 


http://elma-klaerchen.blogspot.de/2014/07/linkliste-juli.html



Freitag, 8. August 2014

Zucchini

Eine gute Freundin hatte mit mir zusammen die Idee am gleichen Tag eine Zucchinisuppe zu kochen.
Zucchini wachsen und man kann ihnen dabei zusehen
.
Vier Pflanzen habe ich in meinem Garten und kann jeden Tag ernten. ich lasse sie nicht zu groß werden. aber ein paar dicke Brocken hatte ich doch dabei, da ich ein paarTage verreist war.
Es gibt viele Zucchini Rezepte.
Drei Tage Pause und Montag gibt es einen Zucchini -Pfannkuchen.
da verwende ich auch die großen Zucchini.
Gefüllte Zucchini
Die grossen Zucchini schäle ich und halbiere sie längseits . Entferne die Kerne, fülle sie mit Gehacktem der mit Kräuter der Provence, Pfeffer und Salz gewürzt wird. Obendrauf  Tomaten auch mit den Kräutern gewürzt, man kann auch noch Käsescheiben die letzten 5 Minuten  auflegen.
In einer Auflaufform im Backofen bei 180 Grad 30 Minuten, dann bei 160 Grad nochmals 20 Minuten.
Immer mal schauen, dazu Pellkartoffeln und Pfeffer Quark. Hm, lecker!

Zucchinisuppe
Zubereitung:

Zucchini würfeln, bei kleineren lasse ich die Schale dran und auch die Kerne drin, bei größeren entferne ich sie.
In einem Topf mit etwas Butter kurz anschmoren, mit ca. 1/12 l Brühe angießen. Etwas Pfeffer dazu. Zwei Kartoffeln in kleine Würfelschneiden und mitkochen, sind schnell gar. Mit dem Pürierstab alles pürieren. Kräuter der Provece oder Petersilie dazu. Etwas Sahne anschlagen, Suppe in den Teller füllen, ein Eßl. Sahne in die Mitte und ein Blatt Zitronenmelisse als Garnierung. Schöne Vorsuppe.
Wer keine Sahne mag, einfach ein Würstchen hinein , schon ist es ein vollwertiges Gericht.

Mediterane Zucchini
Kleine Zucchini 15-20 cm längs schneiden in dünne Scheiben. Mit Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence würzen. In normalen Öl kurz von beiden Seiten in der Pfanne leicht bräunen.
In einem Sieb oder auf Haushaltspapier abtropfen. Ich schichte die Scheiben in einer eckigen kleinen Auflaufform je nachdem wieviele ich habe.
Dann rühre ich Balsamico- Essig weiss mit verschiedenen Kräutern (Provence), etwas Salz, Pfeffer, Füssigsüße und Olivenöl an, gieße es über die Zucchini und lasse es ziehen.
Am besten einen Tag vorher zu bereiten.  Schmeckt gut zu Gegrilltem und hält sich drei Tage im Kühlschrank.
Das gleiche kann man auch mit Paprikascheiben machen, schon hat man süßsaure Beilagen zum Grillen.
Eigene Rezepte, selbst ausprobiert.

Zucchini - Pfannkuchen  (aus Zeitschrift)

500g Zucchini geraspelt
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
3 Eier
150 g Haferflocken
50 g geriebenen Käse
Salz,(Fondor)
Pfeffer, Basilikum
 alles umrühren und Pfannkuchen backen


Montag, 4. August 2014

Heimaturlaub



Der Urlaub in der Normandie liegt hinter uns.
 Nun wurde es Zeit für mich,  Freunde und Verwandte zu besuchen in meiner alten Heimat Ostfriesland.
Ein feierlicher Anlass zusätzlich war der Höhepunkt von 10 Tagen Ossiland.
Heimatbesuch ist anders als Urlaub man riecht die Heimat, die Spuren der Kindheit werden sichtbar, aber auch unsichtbar, wenn nicht viel übrig geblieben ist.
Für Unterkunft war gesorgt und die Seele konnte auftanken bei Radtouren, Eisessen und Erinnerungen austauschen.
Die Radtouren waren besonders schön an den Kanälen entlang, durch Bauernwiesen und schönen Radwegen. Die alten friesischen Häuser, aber auch neue Siedlungen und Industriegebiete waren interessant für mich.
Die Kapitäns -  und Bauernhäuser standen ja schon in meiner Kindheit. Alles andere was in Rhauderfehn entstanden ist war Neuland für mich. Ich war schon oft dort, aber hatte nie die Muße mir alles in Ruhe anzuschauen.
Rhauderfehn, ein wunderschöner Ort ca. 10 km von Leer der alten Hafenstadt entfernt.

http://www.bookrix.de/_ebook-klaerchen-s-heimatgedanken-ostfriesland/

810 Wörter, 201 Leser, veröffentlicht 2012

Heimatgedanken Ostfriesland

http://www.bookrix.de/_ebook-klaerchen-wat-moi/

788 Wörter, 142 Leser ,veröffentlicht 2009

 Wat moi










Kunst in Rhauderfehn
Im Rajen
Altes Ostfriesisches Lesebuch